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Deutsche Telekom wächst mit Breitband und IP

Mit deutlichen Wachstumszahlen bei Umsatz und bereinigtem EBITDA ist die Deutsche Telekom in das Geschäftsjahr 2015 gestartet und erzielte ein Umsatzplus von 4,7 Prozent im ersten Quartal.

Der operative Gewinn (EBITDA) stieg um 5,6 Prozent. Begünstigt durch den Umrechnungseffekt aus dem gestiegenen Dollarkurs legte der ausgewiesene Konzern-Umsatz um 13,1 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am 13. Mai mitteilt. Das bereinigte EBITDA kletterte um 11,0 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro.

„Wir sind der integrierte europäische Telekommunikationskonzern mit Wachstumsprofil. Daran und dafür arbeiten wir hart", sagte Timotheus Höttges (Foto), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Positive Vorzeichen bei Umsatz und Ergebnis haben wir in unserer Branche lange nicht gesehen. Unsere klare Strategie mit starken Investitionen zahlt sich aus.“

Ungebrochen stark investierte das Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks in ihre Netze. Im Deutschlandgeschäft der Telekom hat der Absatz der Glasfaser-Produkte VDSL und FTTH an Tempo zugelegt. Die Anzahl der Anschlüsse wuchs im ersten Quartal um 463.000 – dies entspricht einer Verdopplung der Nettoneuzugänge im Jahresvergleich. Die Gesamtzahl der glasfaserbasierten Anschlüsse stieg innerhalb eines Jahres um mehr als 70 Prozent auf knapp drei Millionen. Der Vermarktungsstart von rund 1,3 Millionen Haushalten im vierten Quartal 2014 sowie einer weiteren Million Haushalten in den ersten drei Monaten 2015 in den Ausbaugebieten sorgte für einen besonders starken Anstieg in diesen Regionen. Die Zahl der Breitband-Anschlüsse stieg in den ersten drei Monaten 2015 um 76.000. Die Entertain-Kundenzahl kletterte im ersten Quartal über die Marke von 2,5 Millionen.

Aus den Wachstumsfeldern stammen inzwischen 28 Prozent der Erlöse. Vor einem Jahr hatte dieser Umsatzanteil noch 25 Prozent betragen. Auch die technologische Transformation macht große Fortschritte. Der IP-Anteil der Festnetzanschlüsse in Europa kletterte von 29 Prozent vor einem Jahr auf 40 Prozent. Der angestrebte vollständige Wechsel auf die IP-Plattform bis Ende 2018 liege voll im Plan, wie das Unternehmen mitteilt. Im Mobilfunk wurden die LTE-Netze stark ausgebaut. Die Netzabdeckung beträgt nun 53 Prozent der Bevölkerung nach 38 Prozent vor einem Jahr. (15/5)

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