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Flächendeckender Breitbandausbau kostet mehrere Milliarden

Flächendeckender Breitbandausbau kostet mehrere Milliarden

Der Telekom Konzern hat Berechnungen angestellt, wie teuer ein flächendeckender Breitbandausbau käme. Für den kompletten Ausbau des schnellen Internets auch in ländlichen Gebieten sind laut Telekom ein zweistelliger Milliardenbetrag aufzubringen.

Im Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte Telekom-Chef Niek Jan van Damme: „65 Prozent der Haushalte erreichen wir in den kommenden zwei Jahren, danach entscheiden die politischen Rahmenbedingungen“. Es seien allein zehn Milliarden Euro Unterstützung vom Bund nötig, um bundesweit und branchenübergreifend ein schnelles Netz von 50 Megabit pro Sekunde für 90 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. „Für die letzten zehn Prozent brauchen wir weitere 15 Milliarden Euro“, so van Damme im „Focus“ und fügt hinzu, dass auch kein anderer Wettbewerber bereit sei, ohne Zuschüsse in ländlichen Gebieten schnelle Anschlüsse zu bauen.

Am 20. August stellt die Bundesregierung ihre „Digitale Agenda“ vor. Ziel der schwarz-roten Koalition ist es, bis 2018 flächendeckend Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde zu erreichen. Aktuell sind solche schnellen Internetzugänge für gut die Hälfte der Haushalte verfügbar.

Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) hat weitere Schritte für finanzielle Impulse zum Ausbau des schnellen Internets bereits angekündigt. Die Bundesnetzagentur wird im nächsten Jahr weitere Funkfrequenzen vergeben. Aus den Erlösen sollen mehrere hundert Millionen Euro in den Breitbandausbau fließen. (8/14)

 

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