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Hamburg nutzt IT-Gipfel für Standort-Werbung

Hamburg nutzt IT-Gipfel für Standort-Werbung

Beim nächsten bundesdeutschen IT-Gipfel am 21. und 22. Oktober in Hamburg haben sich laut Hamburger Abendblatt hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft angesagt: Erwartet werden Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Innenminister Thomas de Maizière.

Bei diesem Gipfel werden Sie auf namhafte und hochrangige Vertreter der Wirtschaft treffen wie Telekom-Chef Timotheus Höttges oder den Deutschlandchef von Alcatel-Lucent Wilhelm Dresselhaus.

„Wir verstehen uns als einer der großen IT-Standorte“, erklärte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (Foto) bei einem Pressetreffen im Hamburger Rathaus. Hamburg nutze die Möglichkeiten der digitalen Technologie zum Beispiel bei der intelligenten Verkehrs- und Logistiksteuerung im Hamburger Hafen. Und natürlich bietet der bundesdeutsche IT-Gipfel die Plattform, Hamburg als Hochburg der digitalen Technologie zu präsentieren.

Der Fokus des IT-Gipfels liegt in diesem Jahr nicht schwerpunktmäßig auf der IT-Branche selbst, vielmehr solle auf die Nutzung der Technologie geschaut werden. Hamburg als Stadt der großen Verlagshäuser bekommt den Wandel stark zu spüren, denn die digitalisierte Welt verändere das Geschäftsmodell der Verlage. Zur Vorbereitung auf den Gipfel hat der Senat gemeinsam mit 40 Unternehmen aus der Stadt ein Thesen-Papier erarbeitet, das sich mit den Chancen der Digitalisierung und neuen Wertschöpfungsketten auseinander setzt. Nach einer Studie der Handelskammer Hamburg zum IT-Gipfel ergibt sich ein positives Stimmungsbild bei den Unternehmen. Demnach sind zwei Drittel der knapp 10.000 IT-Unternehmen mit Hamburg als Standort zufrieden. „Drei von  fünf Unternehmen gehen von einer wachsenden Beschäftigungszahl in den nächsten drei Jahren aus. Nur drei Prozent erwarten dagegen sinkende Mitarbeiterzahlen“, kommentiert Handelskammer Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz die Ergebnisse der Analyse, die auf einer Umfrage unter 4 000 zufällig ausgewählten Hamburger IT-Unternehmen basiert.

Die Studie macht zugleich deutlich, dass die Hansestadt im Vergleich der Bundesländer die höchste Gründungsintensität in der IT-Branche aufweist. Im Vergleich zu anderen Branchen zeichnen sich IT-Unternehmen in Hamburg zudem durch eine größere Langlebigkeit aus. Nach den Zahlen der Handelskammer erwirtschaften die knapp 50.000 Erwerbstätigen in der Hamburger IT-Wirtschaft eine „jährliche Bruttowertschöpfung von 4,33 Milliarden Euro". „Hamburgs IT-Branche ist damit ein wirtschaftliches Schwergewicht in der Stadt und sie wächst kontinuierlich und überproportional“, wie Hans-Jörg Schmidt-Trenz prognostiziert. (10/14)

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