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Herausforderungen für mehr Nachhaltigkeit in der Live-Produktion

Herausforderungen für mehr Nachhaltigkeit in der Live-Produktion

Sony hat einen Bericht zur wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Live-Produktion vorgestellt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass negative Umweltauswirkungen verringert werden können, wenn sich Produktionsunternehmen mit vier Kernherausforderungen beschäftigen.

Die Live-Produktionsbranche steht unter wachsendem Druck, nachhaltiger zu wirtschaften. Wie Life-Produktionen diese Herausforderungen annehmen und Umwelt- und Klimaschutz stärker in den Fokus rücken können, das zeigt Sony in seinem Whitepaper „Können Live-Produktionen nachhaltig sein? Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen für mehr Nachhaltigkeit bei Live-Produktionen“.

Die Antwort auf diese Titel-Frage lautet ‚ja‘, wenn Prozesse, Personal und Material auf die unterschiedlichen Anforderungen bei Life-Produktionen stärker angepasst werden. Ein genauerer Blick auf diese Anforderungen zeigt, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen. Der Bericht nennt vier Herausforderungen, die es in der Live-Produktionsbranche anzugehen gilt:

  1. Quantifizierung des ökologischen Fußabdrucks: Ohne genaue Kenntnis der aktuellen Emissionen ist es für Unternehmen schwierig, ihre Umweltauswirkungen einzuschätzen und den Aufwand und Kosten für die Umstellung auf neue Systeme und Prozesse zu rechtfertigen.
  2. Berücksichtigung individueller Produktionsanforderungen: Transport und Logistik sind das Herzstück der Live-Produktion und vielleicht die größte Herausforderung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit. 
  3. Die Grenzen von Ü-Wagen: Sie machen den Hauptanteil der Emissionen einer Produktion aus, auf sie verzichten kann man aber nicht. Ziel muss hier sein, den Materialeinsatz den Anforderungen möglichst zielgenau anzupassen.
  4. Herausforderungen durch Unsicherheiten bei der Stromversorgung: Eine zuverlässige Strominfrastruktur und ein zuverlässiges Datennetzwerk sind bei einer Live-Produktion unerlässlich. Dies führt zu einer stromintensiven Überversorgung, um möglichen Energieausfällen vorzubeugen. 

Das Whitepaper benennt nicht nur die spezifischen Herausforderungen, es untersucht auch einen modularen Ansatz, der es Live-Produktionen erlaubt, Umweltbelastungen so weit wie möglich zu reduzieren und zeigt auf, welche Rolle die Branche bei der Nachhaltigkeit spielen kann.

„Auch wenn die Live-Produktionsbranche ihre Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß nicht vollständig verringern kann, können wir durch mehr Effizienz und Optimierung der Prozesse die Umweltbelastung signifikant herunterfahren“, sagt Norbert Paquet, Head of Live Production, Solutions Europe. „Das gelingt und etwa dadurch, indem wir Prozesse modular denken und da, wo es möglich ist, verlässlich fernsteuerbar machen. Live-Produktionen können einen wichtigen Beitrag beim Aufbau eines nachhaltigen Rundfunk-Ökosystem auf globaler Ebene leisten. Dieses Whitepaper nennt alle Herausforderungen und liefert wirtschaftliche Lösungsansätze.“

Hier geht es zum Whitepaper!

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