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Insolvenzverfahren CineMedia und CinePostproduction eröffnet

Insolvenzverfahren CineMedia und CinePostproduction eröffnet

Wie die Cinemedia mitteilt, sind die Insolventverfahren am Amtsgericht München über das Vermögen der CineMedia Film Aktiengesellschaft Geyer-Werke sowie über das Vermögen der CinePostproduction GmbH eröffnet.

In beiden Verfahren wurde Rechtsanwalt Stephan Ammann zum Insolvenzverwalter bestellt.Die dynamische Entwicklung bei der Verbreitung digitaler Aufzeichnungsverfahren und der damit verbundene Rückgang des Kopierwerkvolumens in der analogen Filmbearbeitung waren maßgeblich verantwortlich für den Umsatzrückgang der CineMedia-Gruppe in den vergangenen Jahren. Die vom Insolvenzverwalter in Angriff genommenen Restrukturierungsmaßnahmen zielen jetzt darauf ab, den Geschäftsbetrieb der CinePostproduction GmbH, der operativ tätigen Tochtergesellschaft der CineMedia Film AG, dem Strukturwandel in der Branche anzupassen. „Das Unternehmen wird sich künftig auf die digitale Postproduktion einschließlich Tonmischung und vor- und nachgelagerter Wertschöpfungsprozesse konzentrieren“, heißt es in der Adhoc-Miiteilung des Unternehmens.

Der Geschäftsbetrieb wird an den Hauptniederlassungen in München und Berlin mit 112 Mitarbeitern fortgeführt. Die Nebenstandorte in Köln und Hamburg werden geschlossen. In Berlin wird die Stilllegung des analogen Kopierwerkes nach Abarbeitung der bestehenden Aufträge voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Auch hier sieht das Unternehmen angesichts der rasanten Veränderung des Marktes keine Alternative. Nun heißt es, dass sich der Insolvenzverwalter und der (Gesamt-)Betriebsrat der CinePostproduction GmbH auf den Abschluss eines Interessenausgleichs und über einen Transfersozialplan verständigt haben. Außerdem führe der Insolvenzverwalter Verhandlungen mit Investoren mit dem Ziel der Sanierung des Unternehmens. (11/13)

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