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Kündigungsgründe bei Sky und DAZN

Kündigungsgründe bei Sky und DAZN

Der Vertragsmanager Volders hat untersucht, aus welchen Gründen Sky- und DAZN-Kunden am häufigsten kündigen. Dafür wertete Volders mehr als 3.000 Kündigungen aus, die das Unternehmen bereits in diesem Jahr für Kunden der beiden Konkurrenten Sky und DAZN vorgenommen hat.

Der Pay-TV-Anbieter Sky steht wegen digitaler Wettbewerber wie DAZN immer stärker unter Druck. Nach den verlorenen Champions-League-Rechten droht nun auch noch der Verlust der Übertragungsrechte der Bundesliga, die bald neu vergeben werden. Hier kündigt sich ein Preiskampf an, bei dem es mit der DFL Deutsche Fußball Liga nur einen Gewinner geben wird. Bei der DFL geht man davon aus, dass man rund 30 Prozent mehr Lizenzeinnahmen durch die angebotenen Bundesliga-Rechtepakete generieren wird als in der ablaufenden Rechteperiode.

Vor diesem Hintergrund ist es für die potentiellen Rechtekäufer wichtig, das Kündigungsverhalten ihre Abo-Kunden gut zu kennen, meint Vertragsmanager Volders (www.volders.de). Eine aktuelle Untersuchung des Unternehmens kommt zu folgenden Ergebnissen:

Sky verliert Kunden vor allem aufgrund des schlechten Preis-Leistungs-Verhältnisses

Die Analyse der häufigsten Kündigungsgründe zeigt, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Pay-TV-Anbietern in Sachen Kundenzufriedenheit gibt. Rund ein Drittel der Sky-Kündigungen (28 Prozent) werden mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis begründet. Am zweithäufigsten werden mit 19 Prozent finanzielle Gründe für die Vertragsauflösung genannt. Mit deutlichem Abstand monierten auf Platz drei nur noch 4 Prozent bei der Kündigung, dass ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden.

DAZN kann die Erwartungen seiner Kunden nicht erfüllen

Nicht erfüllte Erwartungen sind bei Konkurrent DAZN mit 15 Prozent der häufigste Kündigungsgrund. Je 11 Prozent der vorgenommenen Kündigungen lassen sich auf schlechten Empfang und ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis zurückführen. Komplettiert wird die Top Drei der häufigsten Kündigungsgründe von mangelndem Interesse: 9 Prozent sehen keinen Bedarf mehr und kündigten aus diesem Grund ihr Abo.

Ein Drittel aller DAZN-Kündigungen kam aus Nordrhein-Westfalen

Auch regional zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Wettbewerbern. Im prozentualen Vergleich verlieren zwar beide Anbieter die meisten Kunden in Nordrhein-Westfalen, wobei dies bei Sky ein Viertel (25 Prozent) aller Kündigungen betrifft, bei DAZN aber über ein Drittel (37 Prozent). Prozentual gesehen verzeichnet DAZN auch in Sachsen-Anhalt, dem Saarland sowie in Hamburg und Bremen größere Verluste als Konkurrent Sky.

Nach Nordrhein-Westfalen kommen mit 16 Prozent die zweitmeisten Sky-Kündigungen aus Bayern. Platz drei belegt Niedersachsen mit 11 Prozent. Zum Vergleich: DAZN verzeichnet hier mit 6 Prozent nur die Hälfte der Kündigungen. (3/20)

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