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NDR und WDR stellen auf XDCAM HD 422 um

NDR und WDR stellen auf XDCAM HD 422 um

Der Norddeutsche Rundfunk und der Westdeutsche Rundfunk werden ihr EB-Equipment für die aktuelle Berichterstattung sowie für Reportage und Dokumentation in den kommenden vier Jahren sukzessive durch XDCAM HD 422-Systeme von Sony ersetzen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen europaweiten Ausschreibung der beiden öffentlich-rechtlichen Sender.

Die zwei ARD-Anstalten wollen so die fließende Migration von SD zu HD und zu einem komplett filebasierten Workflow realisieren. Gründe für die Investitionsentscheidung sind auch die Kompatibilität von XDCAM HD zum heutigen IMX-Format sowie die Professional Disc- und perspektivische Festspeicher-Aufzeichnungsmöglichkeit.

In der EB-Produktion eingesetzt werden XDCAM HD 422-Systeme bereits von Sendern wie BR, SWR, SR oder RTL. Sony stattet NDR und WDR unter anderem mit XDCAM HD 422-Camcordern vom Typ PDW-700 und PDW-F800, mit Recorderdecks vom Typ PDW-F1600 PDW-HD1500 sowie mit PDW-U1 Professional-Disc-Laufwerken aus.

„Der Einsatz filebasierter Systeme ermöglicht neue Workflows. Auch gewährleistet der MPEG IMX 50 Mbit Codec, der bisher faktisch als Hausstandard tape- wie auch filebasiert zum Einsatz kommt, die benötigte Kontinuität bei der Migration zur HD-Produktion“, sagt Peter Douven aus der Abteilung Kamera und EB beim NDR. „Die Camcorder der XDCAM HD 422-Familie vereinen hervorragende technische Qualität und hohe Funktionalität mit den heute notwendigen ergonomischen Notwendigkeiten und Wünschen der Kameraleute.“

Michael Tißen, beim NDR in der Systemplanung Fernsehen verantwortlich für den Bereich EB und Postproduktion, fügt hinzu: „Bei der Entscheidung für ein neues HDTV-Aufzeichnungsformat für den NDR war schnell klar, dass es ein bandloses Format werden wird. Außer der Aufzeichnung der Video- und Audiosignale in bester HD-Qualität, standen weitere Anforderungen der IT-Technologie im Vordergrund. Durch den Einsatz des MPEG422 50 Mbit Codecs können wir auf die vorhandene IT Infrastruktur aufsetzen und benötigen keine signifikanten Erweiterungen hinsichtlich Storage und Bandbreite in der vernetzten Produktion. Auch spielt das Thema Planning Metadata eine sehr wichtige Rolle. Nur so stellen wir sicher, dass die einzelnen Arbeitsbereiche optimal miteinander kommunizieren und verzahnt werden können. So vermeiden wir redundante Arbeitsschritte und erhalten effizientere Prozesse."

Der WDR nutzt schon jetzt Professional Discs als Speichermedien bei der SD-Produktion und kann diese auch zukünftig verwenden. Diese haben sich im harten Dauereinsatz über viele Jahre als äußerst robust erwiesen. In Zukunft wird der WDR zu den bestehenden Disc-Camcordern zusätzlich in die neue SxS-Technologie von Sony investieren. Mit dem Sony PMW-500 Camcorder (Foto) sollen so unter anderem Workflows für das Newsgeschäft und weitere Bereiche deutlich vereinfacht werden.

Wolfgang Kaiser, Abteilungsleiter des Investitions- und Projektmanagements beim WDR erklärt: „Wir erwarten, dass wir zukünftig den filebasierten Workflow innerhalb des WDR deutlich vereinfachen müssen, Planungs-Metadaten sehr früh generieren und innerhalb der Produktionen vereinfachter abbilden können. Das soll allen Abteilungen künftig die Arbeit in einer vernetzten Produktion vereinfachen – bis hin zum Archiv. Die PMW-500 wird hier die zentrale Rolle in der Akquisition übernehmen.“

Die Camcorder der XDCAM HD 422-Serie ermöglichen laut Sony den ARD-Sendern Multiformat-Aufzeichnung in 1080i, 720p und SD. Den reibungslosen Übergang von SD zu HD gewährleiste die HD/SD-Konvertierung und Crosskonvertierung zwischen 1080i und 720p. (09/10)

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