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Paramount-Filme auch ohne Output-Deal

Paramount-Filme auch ohne Output-Deal

Kurz vor Weihnachten überraschte Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland mit der Bekanntgabe, den Output-Vertrag mit dem Hollywood-Studio Paramount, der Ende des Jahres ausgelaufen war, nicht zu verlängern. Als Begründung hat ein Sky-Insider die hohen Preisvorstellungen von Paramount angegeben.

Die Ankündigung, auf die Filmhits des Studios verzichten zu wollen, hat für reichlich Gesprächsstoff in den Medien und wohl auch bei den Sky-Abonnenten gesorgt.

Nur einige Tage später ruderte Sky wieder etwas zurück und ließ via Facebook verlauten, auch in Zukunft nicht vollends auf Paramount-Filme verzichten zu wollen. Der Sender teilte mit, dass die TV-Lizenzen zu einigen Paramount-Filmen wie „Tim und Struppi“, „Für immer Shrek“ oder auch „Cowboys & Aliens“ nicht vom Studio selbst, sondern über Zwischenhändler angeboten werden.

Grundsätzlich sollen Paramount-Filme in Zukunft zumindest weiterhin über das kostenpflichtige Video-on-Demand-Segment „Sky Select“ angeboten werden, darunter aktuell „Transformers 3“ und „Captain America“. Seine Abonnenten ließ der Sender kurz vor Jahreswechsel noch wissen, die Zahl der TV-Premieren werde auch im nächsten Jahr konstant bleiben, wozu neben bestehenden Vereinbarungen mit weiteren Hollywoodstudios auch neue Verträge mit Partnern wie Tele München, Senator und Wild Bunch beitragen würden. (12/11)

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