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Partnerschaft für erfolgreiche Multiplattform-Strategie

Traditioneller Telekommunikationsunternehmen werden zunehmend zum Anbieter unterschiedlichster Dienste für eine digitalisierte Gesellschaft. Das Quadruple-Play (Quad Play), also die Konvergenz von Internet, Fernsehen, Festnetz- und Mobiltelefonie, bietet ihnen durchwegs positive Aussichten. Das konstatiert Frost & Sullivan in einer aktuellen Studie.

Telekom- und Pay-TV-Serviceprovider werden demnach innerhalb der fünf EU-Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien ihr Umsatzvolumen von zirka 208 Milliarden Euro im letzten Jahr auf 225 Milliarden Euro in 2013 steigern können. Als wichtigste Motoren nennt die Unternehmensberatung die zunehmende Zahl an Breitbandanschlüssen sowie die wachsende Präsenz an Serviceangeboten im Bereich TV/digitale Medien und möglicherweise auch von Connected-Home-Diensten. Um nachhaltiges Wachstum zu sichern, sind die Akteure in konvergenten Märkten auf effiziente Partnerschaften mit den Key Playern benachbarter Branchen angewiesen. So nutzen Service Provider verschiedene Allianzen, um ihre Chancen in Bezug auf Distributionskanäle, Content-Erwerb und plattformübergreifenden Absatz zu erhöhen.

Orange ist laut Frost & Sullivan ein gutes Beispiel für die Vorteile, die sich aus einer solchen Partnerschaft ergeben können. Mit Hilfe von Orange TV hat es France Telecom geschafft, den TV- und Medienkonsum seiner Kunden zu erhöhen. Außerdem ist es dem Unternehmen gelungen, durch die Multiplattform-Strategie von Orange TV die Kontaktpunkte mit seinen Kunden zu maximieren; auf demselben Weg soll jetzt die Endnutzer-Interaktivität optimiert werden. Die Kombination aus dem allmählich zunehmenden Einsatz offener Standards und der dringenden Notwendigkeit für Service Provider, aus dem bestehenden Endnutzermarkt neue, nachhaltige Umsätze zu generieren, liefert laut Frost & Sullivan einen deutlichen Hinweis, dass der nächste Meilenstein nach Quad Play noch weitaus mehr Partnerschaften erfordern wird als bisher. Nur so werden sich vorhandene Ressourcen optimal nutzen lassen, um letztlich attraktive Connected-Home-Lösungen bieten zu können.
frost.com
(MB 9/09)

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