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Pay-TV und Multiplattform-Strategien

Pay-TV und Multiplattform-Strategien

Am 5. März erscheint die neue Ausgabe von MEDIEN BULLETIN. Top-Themen sind „Pay-TV“ und „Multiplattform-Strategien“. Zudem gibt es Beiträge zur Vergabe der Bundesliga-Übertragungsrechte, zu IPTV, Hybrid-TV, Videostreaming, Sendetechnik, Highspeed-Kameras und IT Managed Broadcast-Netzwerke. Auch ein Abschiedsinterview mit ZDF-Intendant Markus Schächter und einige Event-Reports u.a. zur Berlinale finden sich im Magazin.

Neben HD-Qualität und hoher Attraktivität des Filmangebots ist vor allem die Fußball-Bundesliga ein Wachstumstreiber für Pay TV. Die TV-Rechte werden demnächst neu vergeben. Wer sind die Player und wie sind sie mit ihren Angeboten im Markt positioniert? Und: Wer wird die Bundesliga-Rechte kriegen? MEDIEN BULLETIN bietet einen Überblick zum boomenden Bezahlfernsehen-Markt.

Während Pay-TV in anderen Ländern Europas mittlerweile stagniert, holt Pay-TV in Deutschland auf und gewinnt immer schneller neue Abonnenten. Allerdings: Eigentlich sei der Begriff „Pay-TV“ heute überflüssig geworden, man müsse auch in Deutschland für Fernsehen immer zahlen. Das erklärt Katharina Behrends im Gespräch mit MEDIEN BULLETIN, in dem es um ihre Multiplattform-Strategie geht. Behrends ist Geschäftsführerin der NBC Universal Global Networks Deutschland-Gruppe, die unter anderem die Spartensender 13th Street und Syfy betreibt, die schon weiland auf Leo Kirchs „Premiere“ ausgestrahlt wurden.

Der Berliner IPTV-Spezialist TVNEXT Solutions GmbH hat für die Deutsche Telekom 2010 eine webbasierte Whitelabel-TV-Lösung realisiert, die den Fans der 1. und 2. Fußball-Bundesliga seither per Web- und Mobile-TV zielgruppengerechtes Entertainment bietet. TVNEXT-Geschäftsführer Christan Borsi erklärt Hintergründe, Funktionsweise und Perspektive. Die Zukunft der Fan-TV-Angebote bleibt indes von der anstehenden Neuvergabe der Fußball-Bundesliga-Übertragungsrechte nicht ganz unberührt.

Seit rund zwei Jahren sind hybride TV-Geräte auf dem Markt, die Fernsehen mit dem Internet verbinden. Während die großen klassischen TV-Sender auf den offenen HbbTV-Standard setzen, um interaktives Fernsehen zu realisieren, hat sich die TV-Geräteindustrie für proprietäre Lösungen entschieden, um mit App-Stores ins Inhaltegeschäft einzusteigen. MEDIEN BULLETIN fragt: Was ist los im Markt?

Eurosport will seine Rolle als Europas führender Sportprogramm-Anbieter plattformübergreifend weiter ausbauen. Beim Online-Video-Streaming-Angebot setzt die Sendergruppe jetzt auf Lösungen von Elemental Technologies. Genutzt werden Elemental Live für Live Encoding und Elemental Server für das Multiplattform-Streaming von VoD-Inhalten für das. MEDIEN BULLETIN sprach mit Marc Amiot, CIO von Eurosport, und Sam Blackman, CEO und Mitbegründer von Elemental, über die Vorteile der neuen Technologie.

Mit dem Bau des neuen 212 Meter hohen TV-Towers in den Kopet Dagh Bergen, südlich der Turkmenischen Hauptstadt Ashkabat, ist weltweit eine der teuersten fernsehtechnischen Installationen der letzten Jahre verbunden. Profitiert haben davon Broadcast-Hersteller wie Harris, Sony und viele andere. Auch Deutsche Unternehmen waren am Bau maßgeblich beteiligt – insbesondere im Bereich der Sendetechnik.

Colt Technology Services unterstützt Unternehmen in der Film- und Medienbranche mit effektiven Lösungen für die Übertragung, das Management und die Speicherung von Broadcasting-Inhalten. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Managed IT Services sowie eines eigenen integrierten Broadcasting-Netzwerkes, das alle gängigen Videoformate und IT-Protokolle unterstützt. In Deutschland will das Unternehmen stärker Fuß fassen. MEDIEN BULLETIN sprach darüber mit Mark Webb, Business Development Manager für den Bereich Media von Colt.

Markus Schächter war vor zehn Jahren nach parteipolitischen Ränkespielen als „Kompromisskandidat“ in das Amt des ZDF-Intendanten gekommen. Zuvor war er ZDF-Programmdirektor. Fünf Jahre später war er in seiner Position als Intendant hoch respektiert und wurde im Amt bestätigt. Überraschend kündigte er, der als Teamspieler und diplomatisch besonnen gilt, bereits Anfang letzten Jahres an, nicht für eine dritte Amtperiode zu kandidieren. Prof. Schächter wird künftig als Hochschullehrer für Medienethik an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München arbeiten. Im Interview mit MEDIEN BULLETIN nennt er Eckpfeiler seines strategischen Wirkens und nennt Probleme, die er für die Zukunft des Qualitätsjournalismus sieht.

Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin standen ganz im Zeichen des digitalen Umbruchs. Die Strahlkraft des Kinos und der großen Stars wie der amerikanischen Aktrice Meryl Streep, dem „Twilight“-Darsteller Robert Pattinson oder der Bollywood-Ikone Shah Ruhk Khan, die der Festival-Direktor Dieter Kosslick auf dem roten Teppich begrüßen konnte, ist weiterhin ungebrochen. Für die Filmauswertung und die damit verbundenen Geschäftsmodelle ändern sich die Spielregeln. (2/12)

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