Ross Video bereitet Börsengang vor

In Vorbereitung auf einen möglichen Börsengang hat Ross Video seine neue Markenplattform "Let's make it real" gestartet.

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David Ross, Ross Video
David Ross bei seiner NAB Keynote in Las Vegas

Ross Video hat seine Markenplattform “Let’s make it real” gestartet. Die visuell dynamische Plattform stellt laut Ross einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens dar und gilt als erster Schritt für einen Börsengang in den kommenden Jahren.

Die Markenplattform richtet sich an Kunden, Partner und Branchenexperten und soll die Weichen für eine Zukunft voller Innovationen und Partnerschaften stellen, heißt es in einer Mitteilung von Ross.

“Let’s make it real” Visual ©Ross Video

“Seit der Gründung von Ross Video ist es unser Ziel, unseren Kunden ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten. Die Ideen unserer Kunden in die Tat umzusetzen, ist buchstäblich das, was wir tun und immer getan haben”, so David Ross, CEO von Ross Video. “Deshalb freuen wir uns so sehr über diese neue Markenplattform und ihre Bedeutung für unsere Zukunft; sie entspricht genau dem, was wir sind, und der Dynamik der Partnerschaft, die uns so wichtig ist. Im Hinblick auf einen möglichen Börsengang ist es uns wichtig, unser Engagement für den Erfolg unserer Kunden zu unterstreichen.

Erste Teile von “Let’s make it real” wurden bereits im Frühjahr auf der NAB in Las Vegas vorgestellt. Mit dem offiziellen Start und der vollständigen Einführung im Laufe des Jahres wird die Plattform die Grundlage für alle Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen bilden, einschließlich einer neu gestalteten Website. “Let’s make it real” war eine Zusammenarbeit zwischen dem internen kreativen Designteam von Ross und den externen Partnern Bruce Mau Design und Strategieberaterin Mary Jane Braide aus Toronto.

Reges Interesse auf dem NAB Stand von Ross Video

Börsengang von Ross Video

Zum geplanten Börsengang äußerte sich David Ross auf LinkedIn. In seiner Nachricht räumte er ein, dass man oft mehr Bedenken als Begeisterung höre. “Das ist durchaus verständlich, denn unsere Branche hat widersprüchliche Erfahrungen mit einigen großartigen Unternehmen gemacht, die an die Börse gingen, sich von ihren Kunden abwandten und zu Finanzinstrumenten wurden”, so Ross. Das allerdings, sei nicht der Weg, den Ross Video einschlagen werde. Der Kundenerfolg stehe auch nach einem Börsengang immer an erster Stelle. Man wolle lediglich öffentliche Investoren “einladen”, am Erfolg von Ross Video teilzuhaben.

“Ich persönlich werde immer die volle Stimmrechtskontrolle über das Unternehmen haben. Technisch gesehen handelt es sich um “Super-Stimmrechtsaktien”, die sicherstellen, dass ich, solange ich bei Ross arbeite, nicht gefeuert werden kann”, schreibt Ross in seinem Beitrag.

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