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RTL Group meldet Rekord-Konzerngewinn
Thomas Rabe, Chief Executive Officer der RTL Group

RTL Group meldet Rekord-Konzerngewinn

Die RTL Group hat auf ihrer Bilanz-Pressekonferenz am 17. März 2022 für das vergangene Jahr einen Rekord-Konzerngewinn von 1,5 Milliarden Euro verkündet. Der Konzernumsatz stieg demnach im Gesamtjahr 2021 um 10,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Ein starkes Wachstum verzeichnet die Medien-Gruppe insbesondere im Streaming-Bereich.

Starkes Wachstum verzeichnet die RTL Group im Jahr 2021 sowohl bei Umsatz, bereinigtem EBITA, EBIT und Konzernergebnis.

  • Der Konzernumsatz stieg um 10,3 Prozent auf 6.637 Millionen Euro (2020: 6.017 Millionen Euro), hauptsächlich aufgrund des starken Wachstums der TV-Werbeeinnahmen im zweiten, dritten und vierten Quartal 2021, von Fremantle und dem Streaming-Geschäft. Der Gruppenumsatz stieg organisch um 13,5 Prozent im Vergleich zu 2020 und um 4,3 Prozent im Vergleich zu 2019.
  • Im Jahr 2021 verzeichnete RTL Nederland deutlich höhere Zuschauermarktanteile, während die Zuschauermarktanteil der Groupe M6 leicht anstieg. Der Zuschauermarktanteil von RTL Deutschland sank im Jahr 2021 unter anderem aufgrund der von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten übertragenen großen Sportereignissen, heißt es in einer Mitteilung.
  • Die TV-Werbeeinnahmen stiegen konzernweit um 16,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und 10,7 Prozent in Q4/2021.
  • Die Streaming-Umsätze von RTL+ und Videoland stiegen um 31,2 Prozent auf 223 Millionen Euro (2020: 170 Millionen Euro).
  • Die Distributionserlöse stiegen um 9,0 Prozent auf 437 Mio. Euro (2020: 401 Mio. Euro).
  • Das bereinigte EBITA stieg um 35,1 Prozent auf 1.152 Mio. Euro (2020: 853 Mio. Euro), während die bereinigte EBITA-Marge stieg auf 17,4 Prozent (2020: 14,2 Prozent). Die Streaming- Anlaufverluste beliefen sich auf 166 Millionen Euro (2020: 55 Millionen Euro).
  • Das EBIT hat sich mehr als verdoppelt und erreichte ein Rekordniveau von 1.908 Millionen Euro (2020: 903 Mio. €).
  • Der Konzerngewinn wuchs stark und erreichte einen Rekordwert von 1.454 Millionen Euro (2020: 625 Mio. €), vor allem aufgrund des Anstiegs des bereinigten EBITA, der Veräußerungsgewinne aus Veräußerungen von SpotX und Ludia sowie positiven Effekten aus den Neubewertungen von Super RTL und Stéphane Plaza Immobilier.
  • Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug 932 Millionen Euro. Die operative Cash Conversion Rate lag bei 114 Prozent (2020: 123 Prozent). Die RTL Group verfügte Ende 2021 über Nettobarmittel in Höhe von 657 Mio. Euro Ende 2021 (Ende 2020: 236 Mio. €).
  • Das Board of Directors der RTL Group hat für 2021 eine Dividende von 5,00 Euro je Aktie vorgeschlagen davon 3,50 € als ordentliche Dividende und die restlichen 1,50 € für die Veräußerung von SpotX (nur Bareinnahmen), Ludia und VideoAmp.

Thomas Rabe, Chief Executive Officer der RTL Group, erklärte: „2021 war ein erfolgreiches Jahr für die RTL Group. Umsatz, bereinigtes EBITA und Konzernergebnis sind signifikant gestiegen, angetrieben durch die Erholung der Werbemärkte, durch unsere starke Marktpositionierung und unserem aktiven Portfoliomanagement. Das hat zu dem Rekordgewinn der Gruppe von fast 1,5 Milliarden Euro geführt.  Auch bei der Umsetzung unserer Strategie, nationale Crossmedia-Champions zu etablieren, haben wir deutliche Fortschritte gemacht." Wichtige Konsolidierungsschritte in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Kroatien würden den Aktionären der RTL Group einen erheblichen Wertzuwachs bescheren und für eine stärkere Position der Gruppe im Wettbewerb mit den globalen Tech- und Streaming-Plattformen sorgen.

Rabe sagte weiter: "Die Wachstumsgeschäfte der RTL Group im Bereich Streaming und Inhalte haben sich im Jahr 2021 deutlich verbessert. Dazu beigetrargen haben mehr als 3,8 Millionen zahlenden Abonnenten bei RTL+ und Videoland sowie 81 neuen Filmproduktionen von Fremantle. Wir haben unsere Streaming-Ziele deutlich angehoben. Im Vergleich zu 2021 planen wir eine Verdreifachung der jährlichen Investitionen in Inhalte auf rund 600 Millionen Euro bis 2026. Auf dieser Basis wollen wir die Zahl der zahlenden Abonnenten für RTL+ und Videoland bis Ende 2026 auf zehn Millionen Abonnenten und den Streaming-Umsatz auf 1 Milliarde Euro steigern und 2026 dann auch die Profitabilität beim Streaming erreichen. Im Jahr 2022 werden wir RTL+ zu einem crossmedialen Unterhaltungsdienst ausbauen, der Videos, Musik, Podcasts, Hörbücher und E-Magazine anbietet. Dies wird erheblich zum Wachstum von RTL+ beitragen. Darüber hinaus werden wir die Expansion unseres Content-Produktionsunternehmens Fremantle beschleunigen – sowohl organisch als auch durch Fusionen und Übernahmen - mit einem Umsatzziel von 3 Milliarden Euro bis 2025."

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