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Studio Babelsberg AG

Schlechtes Geschäftsjahr für Studio Babelsberg

Die Studio Babelsberg AG hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Verlust in Höhe von 2,4 Mio. Euro abgeschlossen (Vorjahr: Gewinn 0,8 Mio. Euro). Das Minus in der Kasse ist vor allem auf die Ausfälle bei der Studiovermietung zurück zu führen.

Bei der Hauptversammlung legte der Vorstand die Gründe für das Minus dar. Das Studio habe in aussichtsreichen Verhandlungen mit zwei internationalen Filmproduktionen gestanden, diese aber nicht erfolgreich abschließen können. Der Wegfall dieser zwei Spielfilmproduktionen sowie eine insgesamt geringere Auslastung bei der Studiovermietung werden als Gründe für die negative Geschäftsbilanz genannt. Gerade Studio Babelsberg ist auf die Akquisition internationaler Spielfilmproduktionen angewiesen und steht dazu in Konkurrenz mit anderen Filmproduktionsstandorten in der Welt. Es herrscht ein internationaler Subventionswettlauf weltweit, um solche internationalen Filmproduktionen an Land zu ziehen. Durch die Kürzung des Deutschen Filmförder Fonds (DFFF) auf 50 Mio. Euro im Jahr sieht sich das Studio in diesem internationalen Geschäft geschwächt.

Der Gesamtumsatz der Studio Babelsberg Gruppe verringerte sich gegenüber 2013 von 81,9 Mio. Euro auf 62,5 Mio. Euro. Die Gesamtleistung des Konzerns reduzierte sich von 75,1 Mio. Euro auf 54,9 Mio. Euro. Die Studio Babelsberg AG schüttet für 2014 keine Dividende aus. Trotz des Verlustes in 2014 weist der Studio Babelsberg Konzern zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 ein Eigenkapital in Höhe von 24,7 Mio. Euro aus. Die Eigenkapitalquote im Konzern liegt bei 63 Prozent, auf AG-Ebene bei 86 Prozent. (7/15)

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