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Sportproduktion, 3D und Video-Cloud

Sportproduktion, 3D und Video-Cloud

Am 2. April 2012 erscheint die neue Ausgabe von MEDIEN BULLETIN 4/2012. Die Top-Themen drehen sich um Live-TV-Sportproduktion, 3D und Video in der Cloud. Zudem gibt es Beiträge zur Rolle des Dokumentarfilms im Fernsehen, zur Diversifikation des TV-Marktes, zu Digital Cinema, zu Video-Filetransfer- und -Streaming. Und natürlich werfen wir auch einen Blick darauf, was uns auf der anstehenden NAB 2012 in Las Vegas erwartet.

Die TV-Übertragung der 45. IBU Biathlon-WM in Ruhpolding (29. Februar bis 11. März 2012) verbuchte neue Zuschauerrekorde. Großen Anteil am Quotenerfolg hatten die Produktionsteams von ARD und ZDF mit einer sehr engagierten Leistung. Sie zeichneten nicht nur für die nationale WM-Berichterstattung verantwortlich sondern auch für die Produktion des internationalen TV-Signals. Zum Einsatz kamen dabei insgesamt 39 Kameras, darunter Spezialkameras, die ganz neue, spannende Eindrücke von den Wettkämpfen lieferten. MEDIEN BULLETIN besuchte die Fernsehmacher vor Ort.

Bei den Biathlon-WM 2012 wurden vom Hostbroadcaster ARD/ZDF erstmals umfangreiche Filetransfer-Services für die berichtenden Sender und Medienhäuser angeboten. Dabei setzte man auf die fasp-Transfer-Technologie von Aspera. Sie ist neuerdings auch bei Sky Deutschland im Einsatz. MEDIEN BULLETIN sprach mit Marketing-Manager Francois Quereuil auf der BVE Broadcast-Messe in London über die Vorteile der Aspera-Technologie für die Bildübertragung per Filetransfer.

Das Content-Management-System (CMS) Sophora der Hamburger subshell GmbH unterstützt die crossmedialen Aktivitäten vieler ARD-Sender. Zuletzt wurde es beim Bayerischen Rundfunk (BR) und beim Ersten Deutschen Fernsehen eingeführt. Über Einsatzmöglichkeiten und Leistungsvermögen des Systems sprach MEDIEN BULLETIN mit subshell-Geschäftsführer Jan Boddin und mit dem Leiter Business-Entwicklung und -Strategie Nils Hergert.

Filmregisseur Cay Wesnigk, Geschäftsführer der Online Film AG, hatte viele seiner Kollegen in der AGDOK im Jahr 2000 davon überzeugt, künftig die aktuellen Filme wie auch die Archiv-Schätze der Filmer auf einer eigenen Internetplattform auszuwerten. Den Schlüssel dazu lieferte das damalige Urheberrecht, mit dem die Rechte für Video-on-Demand als unbekannte Nutzungsart nicht übertragen werden konnten und sich viele Filme folglich noch im Besitz der Filmemacher befanden. Wegen des Neuen Markt-Crashs und der viel zu hohen technischen Kosten für Datenhosting und Download der Filme, lernte das Kind erst 2007 zu laufen. Auf der Berlinale sprach MEDIEN BULLETIN mit Wesnigk über die Probleme bei der Verwirklichung des Traumes von einem eigenen Programmmarkt für Filmemacher im Netz.

Mit dem wachsenden Vormarsch der digitalen Projektion wird die Berlinale technisch vor neue Herausforderungen gestellt. Weit mehr als die Hälfte der über 2.400 Kinovorführungen erfolgen mittlerweile digital, während nur noch bei jeder vierten Vorstellung eine 35mm-Kopie zum Einsatz kommt. Ove Sander, verantwortlich für alle digitalen Vorführungen, und André Stever, Leiter der Filmverwaltung, die beide bei der Berlinale die gesamte Technik und Logistik überwachen, sorgen mit einem reibungslosen Workflow für die Abspielsicherheit der Filme.

Zwar hat es der authentische Dokumentarfilm heute schwer, sich gegen die Flut von Reality-Formaten zu behaupten. Chancenlos ist er aber mitnichten. Das erklärt einer der renommiertesten Dokumentarfilmer in Deutschland, Thomas Schadt, im Gespräch mit MEDIEN BULLETIN. Dabei geht es um die jüngst erschienene 3. überarbeitete Auflage seines Buchs „Das Gefühl des Augenblicks – Zur Dramaturgie des Dokumentarfilms“ und um die Situation des Genre Dokumentarfilm im deutschen Fernsehen, das in der Bredouille steckt: zwischen TV-Marktanforderungen und einer kritischen Haltung dazu.

Mit der Verfilmung von Daniel Kehlmanns Bestsellerroman „Die Vermessung der Welt“ im Stereo3D-Format hat der deutsche Filmemacher Detlev Buck ein Stück Neuland betreten. Die Dreharbeiten zu dieser rund elf Millionen Euro teuren, historischen Kinokomödie erfolgten in Deutschland, Österreich und Ecuador.

Obwohl im deutschen Fernsehmarkt wahrlich kein Mangel an TV-Sendern herrscht, ist neuerdings rund um den analogen Satelliten Switch off am 30. April ein neues Gründungsfieber ausgebrochen. Es werden neue Pay-TV-, Sparten- und Zielgruppensender vom Stapel gelassen, vorhandene Sender werden im Programmkonzept umgekrempelt und in Deutschland alt eingesessene Hollywood-Pay-TV-Sender kündigen plötzlich an, in die Eigenproduktion für den deutschen Markt ein zu steigen. Hier eine kleine Übersicht zur neuen Diversifikation im Markt.

Akamai macht mit seiner „Intelligent Platform“ Medienunternehmen fit für die vernetzte Welt und unterstützt sie bei der Verlagerung von Geschäftsprozessen in die Cloud. Lösungen für mobiles Internet sorgen für die Bereitstellung von Multimedia-Inhalten und Webseiten auf unterschiedlichsten Endgeräten. MEDIEN BULLETIN sprach mit mit Michael Heuer, Vice President und Regional Manager Central Europe, und Jürgen Metko, Regional Sales Manager Central Europe und Benelux, über Managed Services zur Cloud-Optimierung und Akamais HD Network.

Der Luxemburger Satellitenbetreiber SES will weltweit expandieren. Organisatorisch begleitet wird das Vorhaben durch ein zum 1. April 2012 offiziell umgesetztes Rebranding einzelner Unternehmensbereiche. SES will damit die Markenidentität verbessern. Der Name ASTRA soll indes als Marke im DTH-Bereich erhalten bleiben. Am Rande der DVB World Konferenz in Rom sprach MEDIEN BULLETIN darüber mit Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer der ASTRA Deutschland GmbH und der ASTRA Platform Services GmbH.

Harmonic plant zur NAB 2012 die Einführung eines strategisch wichtigen Produktes mit der Bezeichnung „ChannelPort“. Dabei handelt es sich um eine integrierten Playout-Plattform für Spektrum Media Server-Systeme mit Funktionalitäten wie Clip-Playout, Channel-Branding, Grafik und Master Controll Switching. Erste Informationen dazu erhielt MEDIEN BULLETIN vorab von Omneon-Mitbegründer und -Ex-Präsident Larry Kaplan persönlich.

24 Bilder in der Sekunde ist das Garde-Maß für die Filmvorführung beinah so lange, wie es das Kino gibt. Jetzt setzen sich in Hollywood namhafte Vertreter für eine höhere Bildfrequenz vor allem für das 3D-Kino ein. Regisseure wie James Cameron und Peter Jackson nutzen für ihre angekündigten Filme „Avatar II“ und „Der Hobbit“ bereits die Higher Frame Rates-Technologie mit 48 oder 60 Bildern in der Sekunde.

Vom 16. bis 19. April öffnet die weltweit größte Broadcast-Messe in Las Vegas wieder ihre Tore, um Neuheiten der audivisuellen Medienindustrie vorzustellen. Auf dem parallel (14. bis 19. April) stattfindenden Kongress mit über 500 Seminaren und Vorträgen wird in diesem Jahr der Schwerpunkt auf dem Thema Paradigmenwechsel in der digitalen Medienwelt („The great content shift: Defining your evolution“) liegen. Zentrale Themen sind auch Cloud-Storage, Multiscreen-Distribution, integrierte Playout-Systeme sowie multiformatfähige und globale Workflow-Lösungen. (3/12)

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