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SR will weiter in die Zukunft investieren

SR will weiter in die Zukunft investieren

Der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks hat in seiner Sitzung am 12. Dezember den von Intendant und Verwaltungsrat vorgelegten Wirtschaftsplan für das Jahr 2012 einstimmig verabschiedet. Der Sender geht von einem Fehlbetrag in Höhe von 3,3 Millionen Euro aus. Trotzdem soll weiter investiert werden.

Im letzten Jahr dieser Gebührenperiode plant der SR mit Erträgen in Höhe von 107,8 Millionen Euro. Das Gesamtbudget beträgt 111,1 Millionen Euro. Aufgrund sinkender Gebühreneinnahmen ergibt sich damit ein Fehlbetrag von 3,3 Millionen Euro. Trotz der allgemeinen und medienspezifischen Kostensteigerung konnten laut SR die Ausgaben durch konsequentes Sparen im Vergleich zum Vorjahr weiter reduziert werden.

Joachim Rippel, der Vorsitzende des Verwaltungsrates, sagte: „Bei der Diskussion der Haushaltsvorlage für das nächste Jahr im Verwaltungsrat haben wir festgestellt, dass der SR sehr kostenbewusst plant. Das vorgelegte Zahlenwerk enthält im Bereich der SR-spezifischen Aufwendungen umfangreiche Einsparungen, auch im Bereich Programm, etwa bei SR 2 KulturRadio. Diese waren notwendig und werden verantwortungsvoll umgesetzt, ohne die Substanz der SR-Programme zu gefährden. Diesen Einsparanstrengungen stehen auf der anderen Seite Ausgaben für die ARD-Gemeinschaftsaufgaben gegenüber, auf die der SR keinen direkten Einfluss hat, so dass das Defizit für das Jahr 2012 unvermeidlich ist.“

Der Personalbestand wird 2012 lediglich um zwei Stellen auf 561 Planstellen reduziert. "Damit wird der kontinuierliche Personalabbau in den vergangenen Jahren weitergeführt", betonte der SR in einer Mitteilung.

Trotz Defizit will der SR auch im Jahr 2012 weiter in die Zukunft investieren. Volker Giersch, der Vorsitzende des Rundfunkrates, sagte: „Der Wirtschaftsplan 2012 zeigt, dass die finanzielle Situation für den SR immer schwieriger wird. Dennoch ist es durch konsequentes Sparen gelungen, den nötigen Spielraum für Zukunftsinvestitionen zu schaffen. Hervorzuheben ist dabei die Investition in das neue virtuelle Fernsehstudio.“

„Der Wirtschaftsplan 2012 steht ganz in der Tradition unseres bisherigen Kurses: konsequentes Sparen, ohne dabei die Kernkompetenz des SR zu beschädigen, nämlich die Menschen im Sendegebiet trimedial mit Qualitätsinhalten zu versorgen und dabei trotzdem vernünftige Investitionen zur Sicherung des SR in der digitalen Medienwelt zu tätigen“, sagte SR-Intendant Thomas Kleist.

Die im Jahr 2010 begonnene Modernisierung des Hörfunk-B-Baus mit dem „Großen Sendesaal“, den Proberäumen, der Administration der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) sowie eines Produktionsstudios steht kurz vor dem Abschluss. Mit einem Konzert der DRP soll am 9. März der „Große Sendesaal“ in dem dann komplett sanierten Gebäudeteil offiziell wieder eröffnet werden. (12/12)


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