Cookie Consent by TermsFeed
      business-news
      mebucom
                
Studio Babelsberg Aktionäre entlasten Vorstand

Studio Babelsberg Aktionäre entlasten Vorstand

Die Studio Babelsberg AG musste mit dem Geschäftsjahr 2012 einen starken Umsatzeinbruch und Verluste verkraften. Mit "Die Schöne und das Biest" (Foto) wurde nur eine größere Filmproduktion in den Studios umgesetzt. Auf der Hauptversammlung am 8. Juli haben die Aktionäre dsennoch allen Tagesordnungspunkten mehrheitlich zugestimmt.

Zugestimmt wurde der Entlastung des Vorstand und Aufsichtsrat für die Geschäftsjahre 2011 und 2012, der Umwandlung der Inhaberaktien in Namensaktien sowie der Wahl von Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, als Abschlussprüfer.

Das Geschäftsjahr verlief insgesamt wirtschaftlich schwierig für die Studio Babelsberg Gruppe, berichtete der Vorstand. Mit dem französischen Film „La Belle et la Bete“ (Die Schöne und das Biest) wurde nur eine größere Filmproduktion in den Studios umgesetzt. Insgesamt waren die Produktionskapazitäten der Studio Babelsberg Gruppe im Jahresverlauf daher nur unzureichend ausgelastet. Darüber hinaus musste das Studio aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung eine außerordentliche Darlehensabwertung durchführen. Es handelt sich um ein Darlehen der Tochtergesellschaft Babelsberg Motion Pictures International GmbH gegenüber der Silver Slate LLC (anteilige Finanzierung des sogenannten Dark Castle Slates) in Höhe von 5 Mio. €. Der Vorstand berichtete den Aktionärinnen und Aktionären ausführlich über diese Entscheidung.

Nach den Ergebnissen der Konzernbilanz verringerte sich der Gesamtumsatz der Studio Babelsberg Gruppe gegenüber 2011 von 43,9 Mio. € auf 9,0 Mio. €. Die Gesamtleistung des Konzerns reduzierte sich von 44,3 Mio. € auf 22,5 Mio. €. Die Studio Babelsberg Gruppe fuhr im Geschäftsjahr 2012 einen Verlust in Höhe von 7,2 Mio. € (Vorjahr: Gewinn 0,4 Mio. €) ein. Die Studio Babelsberg AG schüttet für 2012 keine Dividende aus.

Trotz des Verlustes in 2012 weise die Studio Babelsberg AG zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 ein Eigenkapital in Höhe von 26,3 Mio. € aus. Die Eigenkapitalquote im Konzern liege bei 58 Prozent, auf AG-Ebene bei 79 Prozent. Der Konzern arbeite weiterhin ohne Bankverbindlichkeiten und verfügte zum Stichtag über eine freie Liquidität von mehr als 3 Mio. €.

Im ersten Halbjahr 2013 waren bisher vier internationale Filme in Babelsberg in Produktion: „The Grand Budapest Hotel“ (Regie: Wes Anderson), „The Book Thief“ (Regie: Brian Percival), „The Monuments Men“ (Regie: George Clooney) und „The Voices“ (Regie: Marjane Satrapi). Der Vorstand verhandele derzeit über weitere Projekte. (7/13)

Bild: Regisseur Christophe Gans drehte das Remake zum Märchenklassiker „Die Schöne und das Biest“ u. a. in den Filmstudios Babelsberg. Hier mit den beiden Hauptdarstellern Lea Seydoux und Vincent Cassel.

Zurück


Ähnliche Artikel