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Tele Columbus bestätigt Geschäftsprognose für 2020

Tele Columbus bestätigt Geschäftsprognose für 2020

Die Tele Columbus AG, einer der führenden deutschen Glasfasernetzbetreiber, hat heute die Ergebnisse des zweiten Quartals und des Halbjahres für das Geschäftsjahres 2020 veröffentlicht. Sie zeigen eine solide Leistung im zweiten Quartal, die weiterhin nicht von der COVID-19-Pandemie betroffen war.

Im Endkundengeschäft war das zweite Quartal bereits das fünfte in Folge mit einem organischen Wachstum des Internet-Kundenbestandes um 4.000. Auch der Telefonie-Kundenbestand verbesserte sich gegenüber dem letzten Quartal um 3.000. Im TV-Segment setzte sich der negative Trend der Vorquartale fort und führte zu einem Rückgang der Kundenbasis um 17.000 im linearen Kabel-TV sowie um 4.000 im Premium-TV.

Die B2B-Aktivitäten von Tele Columbus verzeichneten im zweiten Quartal 2020 ein anhaltendes, zweistelliges Wachstum. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 13,8%, was auf die starke Nachfrage nach B2B-Carrier-Lösungen, klassischem ISP und Rechenzentrumsdiensten zurückzuführen ist. Die Gesamtprofitabilität verbesserte sich im zweiten Quartal 2020 mit 62% der relativen Deckungsbeitragsmarge, was auf Umsatzmix-Effekte zurückzuführen ist.

Der wohnungswirtschaftliche Vertrieb hat es laut Tele Columbus geschafft, die Zahl der angeschlossenen Häuser im zweiten Quartal 2020 bei rund 3,3 Millionen stabil zu halten. Die anstehenden Verlängerungen und die aktuelle Projektpipeline bleiben intakt und von COVID-19 unberührt, wobei die Nachfrage nach dem Glasfaserausbau steigt.

Im Zusammenhang mit der heutigen Veröffentlichung erklärt Dr. Daniel Ritz, CEO der Tele Columbus AG: "Wir machen im Jahr 2020 weitere Fortschritte, wie die solide operative Leistung im zweiten Quartal zeigt. Dieser Fortschritt wird auch extern durch unsere verbesserten Ergebnisse in den Tests von connect anerkannt." In Bezug auf die strategische Überprüfung, die zusammen mit der Veröffentlichung des ersten Quartals im Mai angekündigt wurde, fügt Dr. Ritz hinzu: "In den letzten Wochen haben wir unsere Strategie "Fiber Champion" erarbeitet, die sich auf drei Säulen konzentriert: FTTB/H-Ausbau, Steigerung der Nutzung und langfristige Kundenbeziehungen. Wir arbeiten derzeit mit Beratern zusammen, um die langfristige Finanzierungsstruktur zu schaffen, die zur Finanzierung unseres Wachstumsplans und zur Schaffung einer nachhaltigen Kapitalstruktur erforderlich ist. Da wir mehrere Optionen prüfen, werden wir im vierten Quartal 2020 ein umfassendes Finanzierungsupdate vorstellen."

Geschäftsentwicklung im 2. Quartal 2020

Die Kernumsätze im zweiten Quartal 2020 betrugen 116,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr und sanken um 1%. Dies resultierte aus teilweise gegenläufigen Effekten: der B2B-Umsatz stieg um 13,8% auf 14,8 Mio. Euro und der Umsatz mit Internet und Telefonie stieg um 2,6% auf 36,4 Mio. Euro. Diese Entwicklungen konnten einen Rückgang der TV-Umsätze um 4,9% gegenüber dem Vorjahr auf 56,4 Mio. Euro, in einem strukturell herausfordernden Umfeld, weitestgehend ausgleichen.

Das normalisierte EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,1% auf 60,8 Mio. Euro. Die Einmalaufwendungen gingen im zweiten Quartal weiter stark auf 3,7 Mio. Euro zurück, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 4,3 Mio. Euro entspricht. Infolgedessen stieg das berichtete EBITDA gegenüber dem Vorjahr stark um 13,2% auf 57,1 Mio. Euro.

Die Investitionen im zweiten Quartal 2020 blieben gegenüber dem Vorjahr mit 32,2 Mio. Euro unverändert. Dies war hauptsächlich auf Projekte zur Netzwerkaufrüstung und -erweiterung zurückzuführen, die von der Pandemie weitgehend unberührt blieben.

Zum 30. Juni 2020 meldete das Unternehmen rund 3,3 Millionen angeschlossene Haushalte. Darüber hinaus versorgte das Unternehmen Ende Juni 2.250.000 Kunden, was einem Rückgang um 8.000 entspricht. Dies bedeutet 2.168.000 Kabelfernsehkunden (17.000 weniger gegenüber dem Vorquartal), 536.000 Premium-TV-Kunden (4.000 weniger gegenüber dem Vorquartal) und 589.000 Internet-Kunden (4.000 mehr gegenüber dem Vorquartal) und 433.000 Telefonie-Kunden (3.000 mehr gegenüber dem Vorquartal).

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