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Telekoms Kundenoffensive trägt Früchte

Telekoms Kundenoffensive trägt Früchte

Mit den Ergebnissen des 2. Quartals 2014 zieht die Deutsche Telekom eine positive Bilanz und freut sich über Kundenzuwächse auf beiden Seiten des Atlantiks.

Das operative Geschäft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg leicht um 0,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz des Konzerns blieb gleichzeitig mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil, wie die Telekom mitteilt. Daraus errechnet sich eine bereinigte EBITDA-Marge von 29,3 Prozent, nach 29,1 Prozent im Vorjahresquartal.

„Unsere Rechnung geht bislang auf: Mutig und umsichtig investieren, erst auf mehr Kunden, dann auf mehr Umsatz und Ergebnis setzen. Jetzt beginnen wir die Früchte einzufahren", erklärte Tim Höttges (Foto), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. "Wir gewinnen auch dank unserer ausgezeichneten Netze Kunden – und dieser Erfolg schlägt sich immer stärker in unseren Finanzzahlen nieder."

Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal mit 2,2 Milliarden Euro 6,2 Prozent mehr investiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor allem in Deutschland wurde zwischen April und Juni mit einem Plus von 58,1 Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro deutlich stärker investiert.

In Deutschland verzeichnet die Telekom weiterhin eine starke Nachfrage nach den Glasfaser-Produkten VDSL und FTTH. Im zweiten Quartal legte das Tempo mit 227.000 neuen Kunden im Vergleich zum ersten Quartal nochmals zu. Leicht verbessert im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen hat sich die Entwicklung auf dem Breitbandmarkt mit 7.000 Nettoneuzugängen für die Telekom. Überdurchschnittlich legte die Telekom bei den Breitband-Neukunden in den VDSL-Ausbaugebieten zu. Hier wirkten sich die Investitionen im Rahmen der Netzoffensive direkt positiv aus. Ebenfalls angestiegen sei die Entertain-Kundenzahl auf mehr als 2,3 Millionen. Dabei buchte mehr als die Hälfte der eigenen Neukunden von Glasfaser-Produkten Entertain hinzu. Auch die IP-Transformation schreitet voran. Zum Ende des zweiten Quartals waren bereits 3,2 Millionen Retail-Anschlüsse migriert – mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.

Die Mobilfunk-Service-Umsätze gingen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur leicht um 0,3 Prozent zurück. Im Jahresvergleich verbesserte die Telekom ihren Marktanteil bei den Service-Umsätzen um 0,6 Prozentpunkte auf 35,5 Prozent. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden wuchs zwischen April und Juni um 275.000. Dazu trugen 198.000 Neukunden unter den eigenen Marken Telekom und Congstar bei.

T-Mobile US hat das rasante Wachstum der vergangenen Quartale fortgesetzt und zur Jahresmitte erstmals die Marke von 50 Millionen Kunden überschritten. Im zweiten Quartal 2014 kamen 1,47 Millionen Neukunden hinzu, davon 908.000 Vertragskunden unter eigener Marke. Für das Gesamtjahr hat das Unternehmen abermals seine Wachstumserwartung angehoben. Die Zahl der Vertragskunden unter eigener Marke soll 2014 um 3,0 bis 3,5 Millionen steigen. (8/14)

Die Deutsche Telekom bestätigt aufgrund dieser Ergebnisse ihre Prognose für das Gesamtjahr 2014. Demnach soll das bereinigte EBITDA rund 17,6 Milliarden Euro erreichen. Der Free Cashflow soll bei rund 4,2 Milliarden Euro liegen. (8/14)

 

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