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Total Video mit Hybrid-Strategie

Total Video mit Hybrid-Strategie

CBC, das Produktions- und Technik/IT-Unternehmen der Mediengruppe RTL Deutschland, feiert in diesem Jahr 25. Firmenjubiläum. Von Beginn an dabei ist Geschäftsführer Thomas Harscheidt. mebulive sprach mit ihm über die Unternehmensentwicklung, technologische Herausforderungen, Zukunftspläne, Visionen und Strategien. 25 Fragen zu 25 Jahren CBC.

Auf welche Aufgaben fokussiert sich CBC?

 Wir sind als Unternehmen innerhalb der Mediengruppe RTL Deutschland für die operativen Bereiche Produktion, Sendebetrieb, Programmverbreitung und Technik/IT zuständig. Gleichzeitig sind wir mit unserem Portfolio extern im Markt aktiv. Hier haben wir mit der Bundesliga einen sehr großen, prominenten Kunden. Hinzu kommen weitere TV-Produktionsunternehmen und -Sender, die von CBC unterschiedliche Leistungen und Lösungen beziehen – von Studioproduktionen über Edit und Audio bis zu medienspezifischen IT-Services. Das externe Business ist uns nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sehr wichtig. Sich immer dem Markt zu stellen, ist ein tolles Fitness-Training für uns selbst und bestätigt gleichzeitig unsere internen Kollegen, mit CBC einen guten Partner an ihrer Seite zu haben. 

 

CBC feiert in diesem Jahr 25-jähriges Firmenjubiläum. Wie kam es zur Gründung des Unternehmens?

Das war damals eine turbulente Zeit. 1992 war der Sendestart von VOX. Der Sender war damals – anders als heute – nur mittelmäßig erfolgreich und wurde neu positioniert. CBC entstand 1994 als Ausgründung der VOX-Technik mit allen operativen Assets für Produktion, Sendebetrieb und Distribution. Gleichzeitig haben wir freie Kapazitäten unseres Produktions- und Sendezentrums für den Start von VIVA und für einige TV-Produktionen genutzt. Später kamen noch SUPER RTL und VIVA 2 hinzu. Damit war CBC auch ökonomisch stabil und hatte das Fundament, um nachhaltig darauf aufzubauen.

 

Vor 25 Jahren sah die Rundfunkwelt ganz anders aus als heute. Versuchen Sie doch mal einen Vergleich.

 

Das ist ein Riesenunterschied. Damals haben wir uns mit Dingen wie Komponentenverkabelung und Beta SP beschäftigt. SDI hat dann alles abgelöst und HDSDI schließlich SDI. Und auch das lösen wir wieder ab, wenn wir uns Richtung IP bewegen. Von der alten TV-Technik bleibt da nicht mehr viel übrig. Heute ist alles deutlich komplexer geworden. Früher suchten wir beispielsweise MAZ-Techniker, heute suchen wir Software Developer.

 

Wie hat das Ihr berufliches Engagement beeinflusst?

 

Wir haben hier ein kreatives Team. Alle sind Experten auf ihrem Gebiet. Wobei wir den Begriff Experte etwas weiter auslegen, damit wir Gestaltungsspielraum und größere Spielfelder anbieten können, auf denen man sich bei uns austoben kann. Ich kann mich absolut auf meine Kollegen verlassen, habe aber nach wie vor Spaß daran, mich zu beteiligen: Trends einschätzen, auf sinnvolle Umsetzungsfähigkeit prüfen und die Implementierungsprozesse begleiten. Tolle Themen, tolles Team – das sind die Faktoren, die mein berufliches Engagement beeinflussen.

 

Was war die spannendste Zeit in den vergangenen 25 Jahren?

 

Wirklich spannend war die Phase der CBC-Gründung, weil sie so ungeheuer vielfältig war. Wir haben aus einer TV-Sender-Abteilung Produktion und Technik ein Unternehmen aufgebaut – mit vielen unternehmerischen Freiheiten, aber auch mit der Attitüde, Gelegenheiten zu erkennen und zu ergreifen, wenn es sinnvoll erschien. Sehr intrinsisch aus dem Team heraus. Damals wurden keine großartigen strategischen Pläne gemacht, sondern es gab Aufbruchstimmung. Wir haben neben VOX, VIVA, VIVA 2 und SUPER RTL auch eine Dependance in München gestartet, um mit MultiThématiques und Universal zu arbeiten. Wir sind mit VIVA in den Kölner Mediapark umgezogen (2003), später von München nach Grünwald (2004 startete RTL II auf dem Bavaria-Gelände ein eigenes Sendezentrum) und haben n-tv eine neue Heimat in Köln gegeben (2004). Alles sehr spannende Phasen. Und dann war natürlich 2007 die Gründung der Mediengruppe RTL. Das war der Start einer neuen Ära. Sicherlich die größte technische Herausforderung, zugleich aber auch die Verwirklichung des größten Traums, den man einfach haben konnte, nämlich die alten Standorte einfach weiter laufen zu lassen und parallel dazu einen neuen zu bauen – ohne irgendwelche Erblasten. Wir konnten bis zum Start des Sendezentrums 2010 alles machen, was wir für richtig hielten. Das war technisch spannend. 

 

Was waren die wichtigsten technologischen Schritte seit Inbetriebnahme des neuen Sendezentrums?

 

Wenn man heute hier durchs Haus geht, dann kommt einem das nicht zehn Jahre alt vor. Das ist auch das Feedback, das ich oft bekomme. Wir haben unser Produktions- und Sendezentrum für die Zukunft geplant und gebaut. Das sieht man, das spürt man. Noch immer haben wir den Anspruch, nicht reaktiv zu sein, uns der klassischen Evolution der Technikerneuerung zu entziehen. Wir planen und investieren stets für die Zukunft. Dieses Denken ist bei uns in allen Entwicklungsszenarien fest verankert. Seit 2015 sind wir beispielsweise konsequent dazu übergegangen, nicht mehr in HD-Technik zu investieren, weil wir wissen, dass wir künftig ein UHD-Sendezentrum haben werden. Alle Neuanschaffungen sind darauf ausgerichtet. Gleichzeitig arbeiten wir an einer intelligenten Cloudifizierung. Wir haben intern Tools für Redaktion und Produktion entwickelt, die zukunftsfähig sind und sich auch der Unterstützung durch „Künstliche Intelligenz“ und „Machine Learning“ bedienen. Und wir haben unsere VR-Technik permanent weiterentwickelt. Die technische Entwicklung hat dazu geführt, dass der Begriff Sendezentrum heute nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Es ist im Prinzip ein Produktions- und Distributions-Center. Wir senden ja nicht nur. CBC sieht sich schon lange nicht mehr „nur“ als ein TV- sondern als ein „Total Video“-Unternehmen im Sinne von Broadcast, Unicast und Multicast. Die ganze Mediengruppe RTL versteht sich als „Total Video“-Unternehmen. 

 

Mit welchen KI-Tools wird wie und wo gearbeitet?

 

Da gibt es eine Reihe von Initiativen in ganz unterschiedlichen Bereichen. So haben wir KI-Tools in unser Redaktionsportal eingebaut. Wir erschließen unser Archiv damit und nutzen diese Tools zur Video- und Audio-Analyse einkommender Feeds und Quellen, zur Metadaten- und Gesichtserkennung oder für Speech-to-Text-Umwandlung. Das kommt mit dem Redaktionsportal dem kompletten journalistischen Bereich zugute - bei Nachrichten, Sport und Unterhaltung.

Unser „Redaktionsportal“ wurde gemeinsam mit Arvato Systems entwickelt, ist seit 2018 an allen journalistischen Arbeitsplätzen im Einsatz und aggregiert viele unserer Tools. Darüber erschließen wir auch die Services, die uns von AI-Firmen zur Verfügung gestellt werden. Zudem vermarktet Arvato das System unter dem Namen MediaPortal.

Den Einsatz von KI und ML gibt es natürlich auch bei den Vermarktungstools. Wir beschäftigen uns mit Contextual Video Tagging und analysieren Videos hinsichtlich der Optimierung von Werbeplatzierungen. Dazu haben wir auch schon entsprechende Pilotprojekte gestartet und arbeiten hier mit mehreren Partnern zusammen, beispielweise mit Google, Microsoft und einigen kleineren spezialisierten Unternehmen wie beispielsweise Multicast Media in Potsdam, Vocapia Research und anderen. 

 

Was gibt es hier Neues bei den Schnittsystemen?

Workplace-Editing wird aktiv von uns stark vorangetrieben. Dies tun wir innerhalb der Mediengruppe RTL gemeinsam mit den Kolleginnen/Kollegen von InfoNetwork, RTL interactive und n-tv. Redakteure wollen einen Newsbeitrag heute schnell schneiden können. Time and mobility matters. Wir entwickeln diese Systeme so, dass die Editing-Aufgaben für die Journalisten beherrschbar sind. Das ist unser Anspruch. Systeme sind nur so gut, wie sie gerne von den Anwendern genutzt werden. Damit das gelingt, entwickeln wir agil. Die Teams, die daran arbeiten, setzen sich aus Kollegen/innen aus den journalistischen Bereichen und CBC zusammen. Für aufwendigere Schnitte bleiben, neben dem reinen Workplace-Editing, die Edit-Suites mit unseren Cuttern.

 

TVNOW und Streaming: Was bedeutet das für das technische Set-up im Haus?

 

Wir verfolgen generell einen sehr hybriden Ansatz. Das gilt auch für die Distribution. CBC ist ein ganzheitliches Produktions- und Distributionsunternehmen, das völlig unabhängig davon arbeitet, ob etwas im Unicast, Broadcast oder Streaming landet. 

 

Inwieweit hat das die Struktur des Playoutcenters verändert? Gibt es da Erweiterungen? 

 

Unser Playout hat sich permanent weiterentwickelt und diversifiziert. Eine Regie im Playout-Bereich ist jetzt nicht mehr nur einem linearen Sender zugeordnet, sondern ist jetzt ein dedizierter Sportproduktions- und Playout-Bereich. Hier ist es egal, ob Sport-Content als Stream oder als Broadcast-Signal anliegt. Das Playout, das wir über Satellit und Kabel machen, sieht im Prinzip noch so aus wie vor zehn Jahren, nur mit moderneren technischen Mitteln sowie einer Menge Tools für VOD und Onlinevideo.

Neben HD wird weiter auch in SD gesendet. Wie lange noch? 

 

Alle unsere Programme werden heute mindestens in HD produziert und auch ausgestrahlt. Auf der Empfangsseite existieren allerdings noch eine Menge SD-Haushalte. Das HD-Sendesignal wird für sie auf SD konvertiert. Eine Abschaltung der SD-Ausstrahlung ist derzeit nicht geplant.

 

Was ist in Sachen UHD-Ausstrahlung geplant?

 

Im Frühjahr 2018 haben wir den Testkanal RTL UHD gestartet. Aktuell ist dieser über HD+ und Magenta TV (Telekom) empfangbar. Auf RTL UHD bieten wir ausgewählte Programm-Inhalte in Top-Qualität. In diesem Jahr werden mehr als 50 Show-, Fiction- und Sport-Events in UHD produziert; zum Großteil auch in HDR. Das sind echte Programm-Highlights und keine Wiederholungen. Darunter sind allein 36 UHD-Sport-Events. Formel 1, Fußball-Länderspiele und Euro League. Wir bauen unser Produktionszentrum Schritt für Schritt auf UHD-Fähigkeit um. Manches haben wir da bereits am Start. Unsere internen Netze und die Signalverteilung haben wir bandbreitentechnisch schon entsprechend vorbereitet. Auch unsere EB- und Postproduktion sind UHD-fähig.

 

Welchen Stellenwert hat die UFA-Kooperation für CBC?

 

Mit der UFA haben wir einen hervorragenden Partner bei der UHD-Entwicklung von Show- und Fiction-Formaten.Wie viele Mitarbeiter gibt es am Standort Köln-Deutz? Und was existiert heute eigentlich noch an technischen Einrichtungen am Standort Köln-Ossendorf? 

 

Die Mediengruppe RTL Deutschland hat heute 3.200 Mitarbeiter/innen. Davon arbeiten ca. 2.900 in Köln-Deutz. In Köln-Ossendorf sind noch einige Einrichtungen für Distribution, Archiv und Backup. Ossendorf ist unser Sicherheitsstandort, der als Remote-Location angebunden und von Köln-Deutz steuerbar ist. 

 

2018 hat sich CBC personell neu aufgestellt. Warum? 

Wir haben in den letzten Jahren immer wieder die Organisationsstrukturen so angepasst, wie sie sinnvoll waren, um die Kommunikation und Transparenz zu stärken sowie interne Bottlenecks weitestgehend zu minimieren. Im vergangenen Jahr war es etwas auffälliger, weil wir strukturelle Anpassungen mit Personalien kombiniert haben.

Die beiden Technikbereiche Systems & Technology und Online Services wurden in den neuen Bereich Technik/IT migriert. Frank Penning kam zu uns als Bereichsleiter für diese Unit und als CIO der Mediengruppe RTL. Die beiden Leiter der vorherigen Bereiche haben jeweils andere wichtige Aufgaben bei CBC und für die Mediengruppe RTL übernommen. Rüdiger Kupke ist für IT Governance zuständig, Edgar Jacoby verantwortet Data Affairs. 

 

Wie weit ist CBC schon beim Data Engineering?

 

Wir bauen unsere Datenkompetenz bei CBC schon seit einiger Zeit kontinuierlich aus. Die Mediengruppe RTL hat mit der Initiative „Forschung und Data“ das gesamte Thema in einen besonderen Fokus gestellt. Forschung und Data steht zweifelsohne für eine ganz wichtige Entwicklung in den nächsten Jahren. Wir werden in vielen Themenfeldern, wahrscheinlich in allen, datenbasiert arbeiten.

 

Das betrifft auch das Thema Adressable TV. Wie passiert da?

 

Keine Frage, dass wir uns, linear und non-linear, intensiv mit ATV befassen. Dies in sehr enger Abstimmung mit Ad Alliance sowie den RTL Group-Unternehmen Smartclip und Yospace, zu deren Core Business ATV zählt. Und mit d-force, dem neuen Joint-Venture von ProSiebenSat.1 und RTL Deutschland für Addressable TV und Onlinevideo.

 

Was bedeutet die Bertelsmann Content Alliance für CBC?

 

Da wir uns im Bereich Technik/IT mit Werbetechnologie, im Bereich Produktion mit der Erstellung von Inhalten und unsere Programmverbreitung sowie unser Playout sich mit der Distribution von Content beschäftigen, ist dies eine gute Entwicklung. In allen Bereichen.

 

In welchen Bereichen kooperiert CBC mit der luxemburgischen Schwesterfirma BCE?

 

CBC ist auf den deutschsprachigen Markt fokussiert, BCE arbeitet für die anderen Länder Europas und den Rest der Welt. Wo wir uns gegenseitig unterstützen können, tun wir dies. Darüber hinaus verständigen wir uns in RTL Group Meetings auf gemeinsame Vorgehensweisen und Standardisierungen, zum Beispiel bei Codec- oder UHD-Fragen.

 

Welche Strategie verfolgen Sie in Sachen IP-Transformation?

 

Auf lange Sicht werden wir keine Kreuzschiene mehr einsetzen. Alles wird IP-basiert sein. Die Frage ist, wie kommen wir dahin und wie schnell wollen wir dahin. Das hat einerseits mit technischer Solidität und Verfügbarkeit zu tun und andererseits mit Kompatibilität. Da erwarten wir an der IP-Front schon einen Standard und eine Zuverlässigkeit, die wir von unseren Broadcast-Systemen gewohnt sind. Das ist noch nicht überall gegeben, ebenso wenig wie die Interoperabilität. Ich habe aber erfreut wahrgenommen, dass auf der diesjährigen NAB solche Fragen eine deutlich größere Rolle gespielt haben als das reine Hype-Thema „IP um jeden Preis“. Man ist da in der Realität angekommen und es wurde mehr über konkrete Anwendungen gesprochen. Sicherheit und Redundanzkonzepte müssen, wie von Kreuzschienen gewohnt, funktionieren. Die steckt man ein und dann laufen sie. Da braucht man kein Softwareupdate, keinen Wartungsvertrag oder Ähnliches. Dazu hat man eine zweite Kreuzschiene als Backup. So stelle ich mir auch IP-basierte Workflows vor. Die Herangehensweise der IT-Branche, so wie wir das heute kennen, ist aber eine andere.

 

Sehen Sie CBC als Innovationstreiber?

 

Ja, natürlich! Wir waren im deutschsprachigen Raum die ersten, die komplett tapeless, also filebasierend, gearbeitet, die alle MAZen weggelassen und das Archiv komplett digitalisiert haben. Und das auch noch mit einem selbst entwickelten Automationssystem. Auch bei UHD sind wir Innovationstreiber. Wir springen aber nicht auf jeden Hype-Zug. 

 

Welche technischen Projekte stehen bei CBC aktuell an?

 

Da komme ich wieder zu meinem hybriden Ansatz, den wir ja in mehreren Bereichen verfolgen. In der Produktion ist es die Entwicklung hybrider Studios. Die aktuellen VR-Studios sind noch immer auf einem hohen Niveau, ebenso die Real-Studios. Die Produktionsbedürfnisse ändern sich aber. Die Frage ist nicht, ob VR- oder Real-Studio, sondern wie man beide dynamisch und nahtlos miteinander verbinden kann. Dafür werden jetzt Lösungen entwickelt. Spätestens Anfang kommenden Jahres werden wir mit solchen Studios in den Live-Betrieb gehen. Ein weiteres Hybrid-Projekt betrifft die Einführung einer Multicloud-Lösung. Wir sind heute schon mit Diensten und Produkten in der Cloud vertreten, wollen künftig aber hybrid und dynamisch ein Multicloud-Set-up zwischen On-Premise- und Cloud-Lösung fahren können, inklusive optimaler Nutzung von Skalierungseffekten.

 

Welche Bereiche betrifft das konkret?

 

Zum Beispiel TVNOW und n-tv. Das betrifft die Distributionsbereiche aber auch Machine Learning und AR, wo wir nicht nur auf einen Anbieter setzen, sondern uns die jeweils besten Partner für die Einzeldisziplinen suchen. Wir sind gerade dabei eine Multicloud-AI-Plattform zu entwickeln, die es möglich macht, uns einfach und dynamisch an einzelne Cloud-Anbieter anzubinden. Modularität, aufbauend auf Microservices, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt.Wird auch die Studioautomation erneuert?

 

Wir haben eigene intelligente Studio-Automationslösungen entwickelt, die wir permanent, Schritt für Schritt optimieren. Das tun wir überwiegend aus eigener Kraft, arbeiten hier aber auch mit unterschiedlichen Herstellern wie Technocrane/TechnoDolly und VIZRT zusammen. 

 

Wie begegnet CBC den Herausforderungen der Zukunft?

 

Das Tolle ist, dass wir hier ein so großes Spielfeld haben. Mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten und -freiheiten. Und mit Top-Spielern, die neben Expertenwissen auch Teamgeist und unternehmerische Kreativität mitbringen. So lassen sich Gelegenheiten erkennen und ergreifen. Über die vielen, unterschiedlichen CBC-Disziplinen hinweg lässt sich die Strategie mit drei Worten skizzieren: dynamisch, hybrid, kooperativ. CBC wird weiterhin Lösungen entwickeln, die unsere Kolleginnen/Kollegen der Mediengruppe RTL und unsere Kunden bei deren Aufgaben unterstützen; und wir werden weiterhin mit guten Partnern arbeiten, die uns dabei helfen. Wir haben ja auch nie Kreuzschienen und Kameras selbst gebaut.

Eckhard Eckstein

MB 3/2019

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