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Arbeitsgruppe Hybride Endgeräte

Arbeitsgruppe Hybride Endgeräte

Die Deutschen TV-Plattform hat die neue Arbeitsgruppe „Hybride Endgeräte zur Integration von Broadband und Broadcast“ unter Leitung von Jürgen Sewczyk (JS Consult) gebildet. In ihr fließen die Erfahrungen der AG IPTV ein, die seit 2007 mit dem Basis-Dokument „White Paper IPTV“ und einem erfolgreichen Workshop Anfang 2009 den Start des vierten TV-Übertragungswegs neben Kabel, Satellit und Terrestrik in Deutschland beförderte.

Durch die kompetente Arbeit dieser AG konnte die Deutsche TV-Plattform neue Mitglieder jenseits des klassischen Fernsehbereichs gewinnen. Die neue Arbeitsgruppe befasst sich mit der Darstellung von Internetinhalten und Webdiensten auf TV-Bildschirmen.

Große Gerätehersteller wie Philips, Panasonic, Samsung und Sony entwickeln derzeit ganz eigene Systeme, um das Internet am TV-Bildschirm nutzbar und das Fernsehgerät sogar zum Medienzentrum im Heimnetzwerk zu machen. Diese „Hybriden“ - sowohl als Flachbildschirme oder Home Network End Devices (HNED - Heimnetz-Endgeräte) wie auch als portable Mobil-Geräte - stehen im Fokus der Arbeitsgruppe. Ähnlich wie beim „White Paper IPTV“ geht es um Basisnormen für diese Hybrid-Geräte, die in offener Architektur gestaltet beziehungsweise interoperabel sein sollen. Auch müssen die Anforderungen der Inhalteanbieter (Rundfunk und Internetdienste) mit denen der Gerätehersteller und der Netzbetreiber harmonisiert werden, damit kurzfristig ein Massenmarkt entsteht, auf dem der Verbraucher vielfältige Auswahl und zugleich Investitionssicherheit hat. Auf der ersten AG-Sitzung wurde in einem ambitionierten Zeitplan beschlossen, bereits zur IFA 2009 im September ein erstes Übersicht vorzustellen und das finale Profil-Dokument bis Mitte 2010 vorzulegen.

„Die schnelle technische Entwicklung und die Änderung des Nutzungsverhaltens führen zu einer Beschleunigung im Wandel der Mediennutzung. Konvergenz und Wettbewerb sind herausragende Trends“, so Vorstandsmitglied Jürgen Sewczyk, „die zu Umbrüchen am Markt führen. Deutschland ist dabei keine Insel und für die Deutsche TV-Plattform ist es wichtig, eine Harmonisierung zu erreichen und eine Verunsicherung der Verbraucher zu vermeiden“.

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