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ARD zieht positives EM-Fazit

ARD zieht positives EM-Fazit

22 Live-Übertragungen im Ersten, 51 Reportagen in den ARD-Radiosendern, mehr als 120 Millionen Zugriffe auf das Online-Angebot der Sportschau: Auch für die ARD war diese bislang größte Europameisterschaft ein Turnier der Superlative. Die Sender-Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit.

Jörg Schönenborn, ARD-Teamchef und Fernsehdirektor des für die UEFA EURO 2016 federführenden WDR: "Ich bin stolz, wie professionell unser Team Spiele übertragen und darüber hinaus journalistische Einordnung geboten hat - kompetent und zugespitzt, sportlich und politisch. In keinem anderen Land haben auch die Spiele ohne Beteiligung der eigenen Mannschaft so hohe Akzeptanz gehabt wie in Deutschland. Und über das bisher breiteste Netzangebot der ARD bei einem großen Turnier war das Publikum aktiv dabei. So wurde die Euro zum gesellschaftlichen Ereignis, das das Land bewegt hat - genau so stelle ich mir öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor."

Auch Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, zieht ein positives Fazit: "Wir können auf eine äußerst erfolgreiche Fußball-EM im Ersten zurückblicken. Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen für eine exzellente Arbeit vor Ort. Es ist uns erneut gelungen, ein breites Spektrum der Zuschauerinnen und Zuschauern für unsere Übertragungen zu begeistern. Insbesondere die jungen Fußball-Fans fieberten bei den Spielen im Ersten mit. Die hohe Wertschätzung der Berichterstattung zeigt sich auch im Rahmen einer jüngst durchgeführten EM-Umfrage, der zufolge 91 Prozent der Befragten sich auch künftig eine Berichterstattung von ARD und ZDF von der Fußball-EM wünschen. 95 Prozent der Beteiligten befanden unsere Übertragungen für gut und professionell. Es ist ein erklärtes Ziel der ARD, auch in Zukunft die Menschen in Deutschland mit emotionalen, hochwertigen und beeindruckenden Bildern von Fußball-Welt- und Europameisterschaften zu versorgen."

Das Erste zeigte 22 der insgesamt 51 Partien, die im Schnitt von 13,6 Millionen Zuschauern gesehen wurden - das entspricht einem Marktanteil von 51,1 Prozent. Das meist gesehene Spiel war dabei mit 28,5 Millionen und einem Marktanteil von 79,7 Prozent das Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien.

Der ARD-Hörfunk begleitete alle 51 Partien entweder als Vollreportage oder in Ausschnitten und lieferte ein umfangreiches Begleitangebot. Für die jungen Radiowellen in der ARD gab es durch die Kooperation mit 1LIVE erstmals ein speziell auf sie zugeschnittenes Angebot mit Popstar Mark Forster, der mit dem Satellitenwagen auf den Spuren der deutschen Nationalmannschaft 4.000 Kilometer quer durch Frankreich reiste und aus seiner Fan-Sicht live berichtete.

Hörfunk-Teamchefin Sabine Töpperwien vom WDR: "Unser Radiokonzept ist bei dieser bisher umfangreichsten und längsten EURO voll aufgegangen. Wir haben alle 51 Spiele fachkundig, emotional und technisch einwandfrei übertragen. Exklusive Live-Gespräche mit unseren Talkern in Évian wurden von mehr als 35 ARD-Hörfunkwellen 2142-mal gesendet. Die EURO News wurden teilweise stündlich aktualisiert. Und das Feedback aus allen ARD-Sendern war überragend positiv. Die EURO 2016 ist im Radio rauf und runter gelaufen - von N-Joy bis WDR 5, von Bayern 1 bis MDR Sputnik, von WDR 2 bis SWR 1, dazu in Snapchat, Twitter und Facebook."

Auch das Angebot von sportschau.de wurde stark nachgefragt. Die Website und die Sportschau-App hatten im Zeitraum vom 10. Juni bis zum 10. Juli insgesamt 33 Millionen Visits und 123,2 Millionen Page Impressions. Die Videos im neuen Multicam-Angebot der Sportschau, bei dem man Livestreams und Highlight-Videos aus verschiedenen Kameraperspektiven betrachten kann, wurden rund 3,9 Millionen Mal abgerufen. Top-Video bei Youtube ist mit bislang knapp 946.000 Abrufen die Zusammenfassung des Viertelfinalspiels der deutschen Mannschaft gegen Italien. Bei Facebook liegt Lukas Podolskis Kommentar zu Löws "Hosengate" weit an der Spitze - mit mehr als 3,8 Millionen Abrufen. (7/16)

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