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# Dyn entbündelt sein Abo – und erhöht die Preise deutlich
- URL: https://mebucom.de/distribution/dyn-entbuendelt-sein-abo-und-erhoeht-die-preise-deutlich/
- Published: 2026-07-29T14:58:59.000Z
- Updated: 2026-07-29T14:59:07.000Z
- Description: Dyn zerlegt sein Einheitsabo zur Saison 2026/27 in fünf Sportarten-Abos. Wer weiter alles sehen will, zahlt 24,50 statt 14,50 Euro im Monat – ein Aufschlag von 69 Prozent.
- Author: Niklas Eckstein
- Tags: Distribution & Playout, Dyn, #wp, #wp-post, #Import 2026-08-20 12:19

Dyn stellt sein Abomodell zur Spielzeit 2026/27 um. Erstmals lassen sich Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey einzeln buchen. Das Gesamtpaket bleibt als „Dyn All Sports“ bestehen – zu einem deutlich höheren Preis. Für Neukunden gilt das neue Modell ab Mitte August 2026.

Bislang kostete das Dyn-Abo im Jahresvertrag 14,50 Euro pro Monat, 174 Euro für zwölf Monate, und enthielt alle fünf Sportarten. Künftig kostet dasselbe Angebot als „Dyn All Sports“ 24,50 Euro monatlich im Jahresabo, also 294 Euro im Jahr. Im monatlich kündbaren Modell steigt der Preis von 19,50 auf 29,50 Euro. Das sind 69 Prozent mehr im Jahresabo und 51 Prozent mehr im flexiblen Tarif.

## Zwei Preisstufen bei den Einzelabos, Handball ist die teurere

Die neuen Sportarten-Abos sind unterschiedlich bepreist. Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey kosten jeweils 14,50 Euro pro Monat im Jahresabo und 19,50 Euro monatlich kündbar. Das Handball-Abo liegt mit 19,50 beziehungsweise 24,50 Euro eine Stufe darüber – fünf Euro Aufschlag gegenüber den vier anderen Sportarten.

| Paket          | monatlich kündbar | Jahresabo (pro Monat) |
| -------------- | ----------------- | --------------------- |
| Dyn All Sports | 29,50 €           | 24,50 €               |
| Handball       | 24,50 €           | 19,50 €               |
| Basketball     | 19,50 €           | 14,50 €               |
| Volleyball     | 19,50 €           | 14,50 €               |
| Tischtennis    | 19,50 €           | 14,50 €               |
| Hockey         | 19,50 €           | 14,50 €               |

Die vier günstigeren Einzelabos treffen mit 14,50 Euro exakt den Preis, den bisher das Gesamtpaket kostete. Wer künftig nur Basketball sehen will, zahlt also so viel wie heute für fünf Sportarten. Wer bei Handball bleibt, zahlt 34 Prozent mehr, wer weiterhin alles sehen will, 69 Prozent. Die neue Wahlfreiheit senkt in keiner Konstellation die Rechnung.

## Bestandskunden können die Erhöhung um ein Jahr verschieben

Laufende Jahresabos bleiben bis zum Ende ihrer Laufzeit unverändert. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist schon jetzt zum Treue-Preis von 13,50 Euro pro Monat möglich – ein Euro unter dem bisherigen Preis, weiterhin mit allen fünf Sportarten. Wer zugreift, verschiebt die Erhöhung um zwölf Monate. Über individuelle Wechselmöglichkeiten will Dyn seine Abonnenten gesondert informieren.

Auch für Neukunden gelten befristete Aktionen. Beim Jahresabo greift paketunabhängig die Regel „12 Monate schauen, nur 10 Monate bezahlen“. Für „Dyn All Sports“ sind das 245 Euro im ersten Jahr statt 294 Euro, rechnerisch 20,42 Euro pro Monat – immer noch 41 Prozent über den bisherigen 174 Euro. Beim Handball-Abo sinkt der effektive Monatspreis im ersten Jahr auf 16,25 Euro. Wer ein Monatsabo bis zum 15\. Oktober 2026 abschließt, zahlt im ersten Monat 14,50 Euro.

## Das Rechteportfolio soll den Aufschlag tragen

Dyn begründet die Umstellung [mit dem gewachsenen Handball-Angebot](https://mebucom.de/distribution/dyn-verlaengert-handball-bundesliga-rechte-bis-2032/). National hält der Anbieter die Opel Handball-Bundesliga, die 2\. Handball-Bundesliga, die Handball Bundesliga Frauen, den DHB-Pokal und den Rexel Super Cup. International kommen die Machineseeker EHF Champions League, die EHF European League und die Spiele der deutschen Nationalmannschaften hinzu, darunter die Frauen-EM im Dezember 2026 und alle Spiele der Weltmeisterschaften der Frauen und Männer bis mindestens 2031\. Dokumentationen und Hintergrundformate zwischen den Spieltagen will Dyn ausbauen.

Andreas Heyden, CEO bei Dyn: „Mit unserem neuen Abomodell entwickeln wir Dyn konsequent weiter und schaffen mehr Wahlfreiheit für unsere Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig tragen wir der Entwicklung unserer Sportarten Rechnung: Insbesondere im Handball bieten wir heute das weltweit beste Angebot eines Sportsenders.“ Das neue Modell verbinde Kundenorientierung mit einer nachhaltigen Wachstumsstrategie, so Heyden, und schaffe die Grundlage, gemeinsam mit den Partnerligen Reichweite, Relevanz und wirtschaftlichen Erfolg auszubauen.

Kundenorientierung heißt in diesem Modell zunächst Auswahl. Wer sie nicht braucht, weil er ohnehin alle fünf Sportarten sieht, zahlt dafür zehn Euro mehr im Monat.

## Jahresabos werden künftig monatlich abgerechnet

Parallel ändert Dyn die Zahlungsweise: Jahresabonnements werden nicht mehr zum Start in einer Summe fällig, sondern monatlich abgerechnet. Das senkt die Einstiegshürde – und macht den Sprung von 174 auf 294 Euro an der Kasse weniger sichtbar.

Für die fünf Partnerligen bekommt die Segmentierung eine zweite Bedeutung: Erstmals wird messbar, wie viele Abonnenten eine einzelne Sportart trägt. Bisher ließ sich diese Frage aus einem Einheitsabo nicht beantworten.

Max Ehrhardt, Chief Marketing & Revenue Officer bei Dyn: „Mit den neuen Sportarten-Abos schaffen wir mehr Wahlfreiheit und stärken gleichzeitig den Mehrwert von ‚Dyn All Sports‘. Diese Weiterentwicklung ist ein wichtiger Schritt in der Transformation unseres Geschäftsmodells: Sie macht unser Angebot einfacher und flexibler, erschließt neue Zielgruppen und schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.“