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Frank Schulz

MEDIA BROADCAST nimmt neues Backbone in Betrieb

MEDIA BROADCAST hat sein neues Backbone in Betrieb genommen. Die leistungsstarke, breitbandige und hochverfügbare Netzwerkarchitektur hebt die Übertragung von Video- und Audio-Anwendungen laut Unternehmen auf ein neues Niveau in punkto Signalverfügbarkeit und Geschwindigkeit.

Zu den ersten Anwendungen gehört die Kontribution und Distribution von DVB-T2 HD und freenet TV, dem neuen digitalterrestrischen Fernsehen in Full-HD-Qualität. Für breitbandige Übertragungen im Broadcast-Sektor gibt es mit dem modernisierten Backbone der MEDIA BROADCAST nun eine neue, IP-basierte Highspeed-Datenautobahn. Sie erstreckt sich über mehrere tausend Kilometer in mehreren Ringstrukturen durch die gesamte Bundesrepublik und vernetzt so die gesamte Medienbranche. Die Infrastruktur setzt komplett auf Glasfaser und WDM-Technik. Damit können bei Bedarf auch Verbindungen mit bis zu 100 Gbit/s realisiert werden. Die Signalverfügbarkeit beträgt 99,95 Prozent im Jahr. Technisch optimiert gestattet das Backbone die Übertragung von Live-TV-Bildern z.B. zwischen Hamburg und München in 10 Millisekunden, also 0,01 Sekunden.

„Zu den ersten Anwendungen auf dem neuen Backbone gehört die zuverlässige Übertragung von DVB-T2 HD und freenet TV. Der Start dieser Full-HD-Angebote verlangt nach exzellenter Signalqualität und -verfügbarkeit. Hierzu haben wir die zukunftssichere Infrastruktur geschaffen“, erklärt Frank Schulz (Foto), CTO der MEDIA BROADCAST zur Inbetriebnahme des Netzwerkes. „Die Kapazitäten und Anwendungsmöglichkeiten gehen jedoch weit darüber hinaus: Dank skalierbarer Übertragungskapazitäten können wir kundeneigene Netze schaffen, UHD-Übertragungen stabil realisieren, Senderstandorte miteinander vernetzen und Remote- Produktionen im Livebetrieb ermöglichen. Wir bieten schon heute die Infrastruktur für das Entertainment von morgen.“

MEDIA BROADCAST hat das Netz durch den Rückbau des IP- bzw. MPLS-Layer optimiert und die Übertragungsqualität verbessert, indem nun die Wegeführung auf der darunter liegenden Infrastruktur-Transportschicht erfolgt. Somit findet eine optische Paketvermittlung statt, Pakete können in ihrer ursprünglichen Form, ohne Aggregierung weitertransportiert werden. Dies macht sich in einer minimierten Bitfehlerrate bemerkbar. Die reduzierte Fehleranfälligkeit sorgt zudem für eine erhöhte Netzstabilität. Bei einer Verfügbarkeit von 99,95 Prozent je Dienst im Jahr bedeutet dies eine maximale Ausfallzeit von 4 Stunden an 365 Tagen, so das Unternehmen. (11/16)

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