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SRG SSR setzt auf Kalturas Cloud-Plattform

SRG SSR setzt auf Kalturas Cloud-Plattform

Der Schweizer öffentlich-rechtliche Rundfunk SRG SSR, hat die Cloud-TV-Plattform von Kaltura als Basis für den Aufbau ihres neuen mehrsprachigen Streaming-Dienstes "Play Suisse" ausgewählt. Er soll im November 2020 an den Start gehen. Das Projekt fungierte intern bislang unter dem Projektnamen "Rio".

Die SRG SSR ist bestrebt, die Online-Reichweite ihrer Inhalte über das bestehende Sendepublikum hinaus auszudehnen, das mittlerweile 3,8 Millionen Schweizer Haushalte zählt. Eine der wichtigsten strategischen Prioritäten der SRG SSR für das Jahr 2020 ist die Entwicklung eines Video-on-Demand-Streaming-Dienstes, der dem Schweizer Fernsehpublikum durch Untertitelung und Synchronisierung eine breite Palette von Inhalten in verschiedenen Sprachen anbietet.
Play Suisse wird den Zuschauerinnen und Zuschauern Inhalte in Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch und Rumantsch auf einer Reihe von Geräten wie angeschlossenen Fernsehern, Smartphones und Tablets zur Verfügung stellen.
 
Die SRG SSR bietet mit Originalproduktionen und lizenzierten Inhalten den grössten Programmkatalog der Schweiz an. Mit dem neuen Cloud-TV-Angebot haben die Zuschauerinnen und Zuschauer Zugang zu einem umfassenden Angebot an Schweizer Programmen auf Abruf sowie zu beliebten Inhalten Dritter. Die SRG SSR wird die TV-Plattform Kaltura als Rückgrat des neuen Angebots nutzen.
 
Das neue Projekt erweitert die bestehende Partnerschaft zwischen Kaltura und der SRG SSR. Seit 2016 ist Kaltura Technologiepartner von Swiss-TXT, der Tochtergesellschaft der SRG SSR, die seit den 1980er-Jahren mit der Einführung des Teletextes ein reiches Erbe an bahnbrechenden digitalen Innovationen hat.
 
Bei der Planung ihres ehrgeizigen neuen Dienstes führte die SRG SSR ein strenges Bewertungsverfahren durch, um die Technologie und die Betriebsqualität von Kaltura zu evaluieren. Nach einer "Proof-of-Concept"-Phase entschied die SRG SSR, dass Kaltura der bevorzugte und vertrauenswürdige Anbieter der Cloud-TV-Technologie des Senders sein sollte, und erteilte den Zuschlag für das bevorstehende grosse Cloud-TV-Projekt.

"Rundfunksender und Medienunternehmen auf der ganzen Welt wenden sich rasch dem Cloud-TV zu, dem Motor der Verbreitung von Inhalten und dem besten Weg, ihr Publikum zu erreichen, wo auch immer es sich befindet", sagte Nuno Sanches, General Manager, Media and Telecom von Kaltura. "Wir sind stolz darauf, die SRG SSR bei ihrer Cloud-TV-Transformation zu unterstützen, insbesondere jetzt, wo die Bereitstellung von ansprechendem Fernsehen wichtiger denn je ist."

Der neue Dienst wird mehrere fortschrittliche Funktionen umfassen, die auf seine spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. So ermöglicht die Kaltura Operator Console der SRG SSR beispielsweise die Verwaltung ihres umfangreichen Inhaltskatalogs, der Metadaten, der mehrsprachigen Übersetzungen und der Bildunterschriften - alles in optimierten Arbeitsabläufen, die überwacht und verfolgt werden können, um den Dienst bei seiner Weiterentwicklung zu erlernen und zu verbessern.

Bakel Walden, Direktor Entwicklung und Angebot und Leiter des Digital Boards der SRG, erklärt: "Mit 'Play Suisse' können wir nun eine Plattform weiterentwickeln, die eine erkennbare Verbindung zu unserem aktuellen digitalen Angebot hat und gleichzeitig einen Fokus auf die gesamte Schweiz legt. Zudem lässt der Name 'Play Suisse' Freiraum für Kooperationen mit externen Partnern."

Die neue Streaming-Plattform der SRG ersetzte nicht die Player der Unternehmenseinheiten (Play RSIPlay RTRPlay RTS, Play SRF und Play SWI), die einen regionalen Fokus und eine Broadcast-Komponente inklusive Sport und News haben. "Play Suisse" sei vielmehr eine Plattform mit Inhalten aus allen Spracheregionen, die auf Personalisierung und Empfehlung setzte. So bietet "Play Suisse" laut Walden eine kuratierte Auswahl aus Eigen- und Koproduktionen der Unternehmenseinheiten, also Filme, Serien, Dokumentarfilme, Reportagen und Archivperlen. Einzigartig an "Play Suisse'" ist, dass die Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte über die Sprachgrenze hinweg entdecken können: Alle Inhalte sind in der Originalsprache mit Untertiteln in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar, ausgewählte Titel auch auf Rätoromanisch.

"Wir sind auf Kurs, auch wenn es bis zum Go-Live noch etliches zu tun gibt", sagt Pierre-Adrian Irlé, Projektleiter von "Play Suisse". "Letzte Woche konnten wir das Minimum Viable Product (MVP) launchen, das nun von 50 internen Personen getestet wird."

Ende Juli soll die Plattform für die interne Nutzung geöffnet werden, um Rückmeldungen von einem grösseren Kreis von Mitarbeitenden zu erhalten. Im Oktober erfolgt der Pre-Launch mit rund 5.000 externen Anwenderinnen und Anwendern, bevor im November der offizielle Startschuss fällt.

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