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Thomas Bellut

ZDF-Fernsehrat befürwortet „Junges Angebot“-Konzept

Der ZDF-Fernsehrat hat in Berlin dem Konzept für ein gemeinsames Junges Angebot von ZDF und ARD zugestimmt. Die Angebote sollen auch in der ZDF Mediathek und auf Drittplattformen zugänglich sein.

Der Fernsehrat erwartet, dass das Angebot zur Wissensvermittlung, zum Verständnis und zum Zusammenleben der Kulturen sowie zum Verständnis für Politik beiträgt. Bei den Inhalten für die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen legt das ZDF den Fokus auf Wissen, Information, Service, Fiktion und Comedy. Die für das junge Angebot konzipierten Inhalte werden soweit möglich auch in der ZDF-Mediathek veröffentlicht, um sie dem klassischen ZDF-Publikum zugänglich zu machen. „Dieses Projekt bietet uns die Chance, eine Akzeptanzlücke zu schließen und damit einen Verjüngungseffekt für das ganze Haus zu erreichen", erklärte ZDF-Intendant Thomas Bellut (Foto).

Die Zielgruppe soll bei den neuen Angeboten mitwirken und mitreden können. Bellut: „Das Angebot bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden, sich über aktuelle Themen mitzuteilen und gehört zu werden.“ Neben einer zentralen Website sollen die Inhalte auch über Drittplattformen wie Youtube oder Instagram verbreitet werden. „Unsere Zielgruppe sucht im Netz nicht gezielt nach Angeboten der öffentlich-rechtlichen Sender. Darum müssen wir auch dort präsent sein, wo die Nutzer sind“, sagte Bellut.

Das ZDF beteiligt sich mit einem Drittel des Gesamtbudgets. Zur Finanzierung sollen die Digitalkanäle ZDFkultur und EinsPlus eingestellt werden. Die Federführung in der ARD hat der SWR. (6/15)

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