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Olympische Spiele in Tokio ohne Zuschauer
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Olympische Spiele in Tokio ohne Zuschauer

Die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio, – wegen der Corona Pandemie bereits auf den 23. Juli bis 8. August 2021 verschoben, – werden vor Ort nun ganz ohne Publikum stattfinden. Diese Entscheidung fiel am 8. Juli 2021 wegen der erneut ansteigenden Corona-Inzidenz-Werte in Japan.

Hinter dieser Entscheidung, die für viele nicht überraschend kam, stehen die japanische Regierung, die Stadtverwaltung von Tokio, das Organisationskomitee, das Internationale Olympischen Komitee (IOC) und das Internationale Paraympische Komitees (IPC). Damit ist ein neuer Tiefpunkt bei der Durchführung der Olympischen Sommerspiele in Tokio erreicht. Im März 2020 beschloss man zunächst die Spiele auf 2021 zu verschieben und im März 2021, keine ausländischen Zuschauer zuzugelassen. Im Juni des Jahres wurde zuletzt die Zuschauerzahl auf 50 Prozent der Kapazität der Veranstaltungsorte mit einer Obergrenze von 10.000 Personen beschränkt. Und nun sollen die Spiele hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Der TV-Übertragung kommt da eine ganz gesondere Rolle zu. Da wegen Corona in Tokio und den angrenzenden Präfekturen Chiba, Kanagawa und Saitama der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, werden auch die Medienvertreter nur unter strengsten Sicherheits- und Hygiene-Auflagen ihre Arbeit machen können, was die Berichterstattung insgesamt deutlich erschweren dürfte. Das betrifft insbesondere auch das olympische Rahmenprogramm bei dem die Nähe zu Sportlern, Fans und allen Menschen in Japan für ein authentisches Storytelling sehr wichtig ist. Da wird man sicherlich viel Material aus der Konserve holen müssen.

Es wird spannend zu sehen sein, wie OBS, der Olympische Host Broadcaster, und die großen internationalen Sender wie NBC Olympics, Eurosport/Discovery, ARD/ZDF etc. ihren Job vor Ort machen werden. Es wird sehr still sein ohne Zuschauer in den Stadien. Und das Fernsehen wird es schwer haben, den Zuschauern zu Hause Atmosphäre und Emotionen zu präsentieren. Und für die Sportler selbst sind die "Geisterspiele" mit Sicherheit nicht die Erfüllung des olympischen Traums für den sie so hart trainiert haben.

 

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