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Besondere Sache
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Besondere Sache

Harmonic plant zur NAB 2012 die Einführung eines strategisch wichtigen Produktes mit der Bezeichnung „ChannelPort“. Dabei handelt es sich um eine integrierte Playout-Plattform für Spektrum Media Server-Systeme mit Funktionalitäten wie Clip-Playout, Channel-Branding, Grafik und Master Controll Switching. Erste Informationen dazu erhielt MEDIEN BULLETIN vorab von Omneon-Mitbegründer und -Ex-Präsident Larry Kaplan höchstpersönlich.

Omneon-Mitbegründer und -Ex-Präsident Larry Kaplan war in den letzten Monaten auf großer Tour, um die Werbetrommel für ChannelPort zu rühren, an dessen Entwicklung Omneon bereits lange vor der Übernahme durch Harmonic gearbeitet hat. Das Produkt war Insidern seinerzeit unter dem Code-Namen ICT (Integrated Channel Playout) bekannt. Kaplan wurde Ende Dezember 2011 von Harmonic-Präsident und CEO Patrick Hershman reaktiviert und zum Chef einer „ChannelPort-Task Force“ ernannt, die das neue Produkt weltweit bei Kunden präsentiert und diskutiert. Mit dem modularen ChannelPort-System will Harmonic vor allem Sendern und Inhalte-Anbietern die schnelle und kostengünstige Realisierung neuer Ausspielkanäle ermöglichen und zwar durch einfache, stufenweise Upgrades ihrer vorhandenen Spectrum-Server-Architektur.

„Die Konsumenten wollen immer mehr Inhalte auf den unterschiedlichsten Endgeräten konsumieren. Sender, Inhalte-Anbieter, Kabel- und Satelliten-Plattformbetreiber sind deshalb gezwungen, neue, speziell dafür ausgelegte Kanäle und Services zu starten. Gleichzeitig müssen sie aber auch ihre Kosten senken“, erklärt Kaplan. Mit ChannelPort biete man ihnen da die perfekte Lösung. Statt komplett in neue Systeme zu investieren, könnten sie damit auf die vorhandene Infrastruktur aufsetzen. Dabei ermögliche ChannelPort nicht nur neue Playout-Kanäle sondern auch zusätzliche Funktionalitäten, die in einer traditionellen Übertragungskette fünf oder sechs weitere technische Komponenten erforderlich machen würden.

„Die Marktpositionierung von ChannelPort hat für Harmonic deshalb die gleiche strategische Bedeutung wie die Einführung von Mediagrid 2007 für Omneon. Das ist also eine ganz besondere Sache für uns“, betont Kaplan.
Channel Port ist eine Playout-Plattform mit integrierter Channel Branding- und Grafik-Funktionalitäten der neuesten Generation. Laut Kaplan ist sie deutlich leistungsstärker als alle anderen auf dem Markt vorhandenen Systeme wie das 2006 von Omnibus eingeführte iXT (gehört seit 2011 zu Miranda) oder ICE von Snell.

Alle Funktionalitäten, die man theoretisch mit einem Channel-Playout verbindet sollen sich in der neuen Plattform rein softwarebasiert integrieren lassen. „Die Grundlage des Systems ist eine Integrationsplattform. Niemand sonst hat so etwas. Entwicklungsansatz von ChannelPort geht deutlich über alles hinaus, was bislang üblich war“, betont Kaplan. Die Plattform stehe zudem für die Integration der Systeme von Omneon und Harmonic, so wie sie ursprünglich auch bei der Omneon-Übernahme durch Harmonic angedacht war.

Auf der NAB 2012 wird die erste Channel Port-Version zu sehen sein mit Channel Branding- und Master Controll Switching-Funktionalität. Bis zur IBC 2012 soll sie mit digitalen Video-Effekt- bieten und Grafik-Möglichkeiten weiter ausgebaut und danach sukzessive mit weiteren Funktionalitäten versehen werden. „Es werden zum Beispiel auch Streaming-Outputs basierend auf Harmonic-Technologie geben“, verspricht Kaplan. ChannelPort ist ein 1RU-hohes nur ½RU-breites Modul und kann zwei unabhängige gebrandete Kanäle unterstützen, beziehungsweise zwei Module nebeneinander können vier Kanäle unterstützen. Pro Kanal liegt der Stromverbrauch bei 100 Watt. „Das heißt in der Kompaktheit und im Stromverbrauch sind wir deutlich besser als die Konkurrenz“, betont der Ex-Omneon-Chef. Ein weiterer Vorteil sei, dass ChannelPort mit allen auf dem Markt verfügbaren Automationssystemen zusammen spiele, egal ob von Harris, Omnibus oder ProBel.

Innovativ sei ferner die Grafik-Lösung des Systems mit einer besonderen Grafik-Rendering-Engine auf Basis von Adobe Flash Professional zu Generierung von Grafik-Templates. Diese lassen sich dann problemlos in anderen Grafiksystemen zum Beispiel von VIZRT, Chyron oder Adobe weiterverarbeiten. „Jeder kann also das Grafik-Tool benutzen, das er bevorzugt“, meint Kaplan. „Unsere Render Engine ist dabei etwas ganz Besonderes, weil es uns zusammen mit Adobe gelungen ist, sie so zu bauen, dass sie die für die Broadcast-Branche so wichtige bildgenaue Bearbeitung gewährleistet.“
Auf der NAB 2012 präsentiert Harmonic ChannelPort in der South Hall (Stand SU1802).
Eckhard Eckstein
(MB 04/12)

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