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cineCongress – The Future of Cinematography
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cineCongress – The Future of Cinematography

Zur cinec – Internationale Fachmesse für Cine Equipment und Technologie- (22. - 24. September 2012 im MOC München) findet der Fachkongress "cineCongress – The Future of Cinematography" (21. September im ARRI-Kino) statt. Diskutiert werden hier die neuen Möglichkeiten der Bildaufzeichnung in der digitalen Welt.

Bei der cinec geht es nicht nur um Technik. Sondern auch darum, was man damit machen kann. Wenn vom 22. bis 24. September die wichtigsten Hersteller der Welt ihre Neuentwicklungen auf Europas führender internationaler Fachmesse für Cine Equipment und Technologie vorstellen, wird dies von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, Präsentationen und Diskussionen begleitet.

Freitag, 21. September: Bereits am Nachmittag vor der Messe geht es im Münchner ARRI-Kino (Türkenstraße 91) um Trends und Tendenzen in der Forschung für die Bildaufnahme: Diskutiert werden Technologien, Formate und Leistungsmerkmale in der Cinematographie, erweiterte „Farbräume“ in der Farbkorrektur und Bildwiedergabe, Eigenschaften und Grenzen der digitalen Farbaufnahmen und der Nutzen für das Auge durch höhere Pixeldichte oder Aufnahme- und Projektionsgeschwindigkeiten. Für das Screening steht der neueste Laser-Projektor von NEC zur Verfügung, der in den folgenden Tagen auch auf der Messe zu sehen sein wird.

Samstag, 22. September: Ästhetik oder handwerkliches Können? Der Samstagvormittag dreht sich ganz um die Ausbildung: Entspricht sie noch den aktuellen Anforderungen der Filmwirtschaft? Es diskutieren Franz Kraus (Arri-Vorstand), Hans Fischer (Chefkameramann BR), Rafael Parente (Student HFF München), Martin Steyer (Vizepräsident HFF Potsdam) und Eberhardt Hauff (Präsident Bundesvereinigung der Filmschaffenden).
Das Programm der vorigen cinec stand ganz im Zeichen von Stereo 3D. Was 2010 eifrig diskutiert wurde, wird inzwischen mitunter als kurzlebiger Hype abgetan. Doch die Zahlen belegen das Gegenteil: Jeder neunte Kinostart erfolgte im vorigen Jahr auch als 3D-Version, fast jede vierte Kinokarte wurde für diese Filme insgesamt gekauft. Zeit für eine Zwischenbilanz: Der Kameramann und 3D-Experte Alaric Hamacher erklärt den Stand der Dinge. Anschließend werden
ausgewählte Stereo-3D-Produktionen präsentiert und mit dem Virtual Experience Excellence Award ausgezeichnet.
Die Praxis kommt dabei auch nicht zu kurz: Zum Auftakt wird das Messsystem Prisma vorgestellt, mit dem „sekundenschnell“ eventueller Sehstress bei 3D-Zuschauern festgestellt und abgebaut werden könne.

Sonntag, 23. September: Neues Licht verspricht der Sonntagvormittag. Einst dienten Leuchtdioden nur dazu, anzuzeigen, ob ein Gerät eingeschaltet ist. Inzwischen werden in die kleinen Assistenten größte Hoffnungen gesetzt: LED-Leuchten bestehen aus zahllosen Einzeldioden. Damit sind sie weniger anfällig, verbrauchen weniger Strom und geben ein anderes Licht. Beleuchtungsexperten sprechen auf der cinec über „gutes Licht“ und zeigen vor allem, was
von der neuen LED-Technik zu erwarten ist – Hoffnungen ebenso wie Grenzen.
Wie 4K-Bilder auf der Leinwand wirken, demonstriert Band Pro Munich mit dem Film „Kickstart Theft“, für den zwei DoP verantwortlich zeichnen: Frederic Goodich übernahm die Regie, sein ASC-Kollege Vilmos Zsigmond die Bildgestaltung.
Das Datenmanagement von der Aufnahme bis zur Ausstrahlung ist nach wie vor ein zentrales Thema! Wie bewältigen die Fernsehsender die Datenflut? Das Institut für Rundfunktechnik stellt die Problematik von Workflow, Qualitätskontrolle und Programmaustausch dar und zeigt aktuelle Ansätze.

Weitere Infos zum Kongressprogramm finden sich hier. (9/12)

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