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Dramaturgentag 2014
News: Events

Dramaturgentag 2014

Zum sechsten Mal richtet der Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) den FilmStoffEntwicklung-Tag aus. Die Veranstaltung am 8. November 2014 in Berlin ist die einzige Fachzusammenkunft für Dramaturgen und Drehbuchautoren in Deutschland.

Während der Veranstaltung, zu der auch Redakteure und Produzenten willkommen sind, werden aktuelle Entwicklungen auf dem Film- und TV-Markt sowie Erfolge von Dramaturgen betreuter Produktionen vorgestellt und diskutiert. Obwohl sich die jährlich 300 bis 400 Teilnehmer untereinander kennen oder kennen könnten, gilt FilmStoffEntwicklung als ein wichtiges Treffen, um persönlich ins Gespräch zu kommen, Ideen zu diskutieren, auf dem Stand der Dinge zu bleiben und neue Allianzen zu verabreden. Zu den Highlights in diesem Jahr gehören die Best-Practice-Präsentation des Genre-Thrillers „Who Am I – Kein System ist sicher“, der durch seinen Erfolg das deutsche Genre-Kino wieder beleben könnte, durch den Autoren und Regisseur des Films, Baran Bo Odor und seiner Koautorin Jantje Friese. Weitere Themen sind der Writer's Room – hier stellt Matthias Glasner sein ZDF-Projekt "Die Lebenden und die Toten" vor – sowie die Erneuerung des sonntäglichen Herzschmerz-Films im ZDF als Gegenprogramm zum „Tatort“. Zusätzlich gibt es thematische Veranstaltungen, die sich konkreten Aspekten der Charakterentwicklung und Drehbuchgestaltung widmen.

Die Veranstaltung verfolgt zugleich das Ziel den Beruf des Dramaturgen sichtbarer zu machen. „Dramaturg ist ein Beraterjob, wie ihn jeder Industriezweig kennt und nutzt“, sagt Roland Zag (Foto), Vorsitzender des Verbands für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. - VeDRA. „Nur in der Film- und Fernsehindustrie hat sich das noch nicht ganz durchgesetzt.“ Dabei professionalisieren Dramaturgen  die Branche als Berater und erhöhen durch ihre Arbeit die Chance, dass ein Film erfolgreich wird, wie ihre Erfolge, darunter „Fuck ju Göthe!“ mit über 7 Mio. Zuschauern, regelmäßig unter Beweis stellen. „Die Filme, an denen Dramaturgen mitgewirkt haben, lesen sich wie ein 'Best of' des deutschen Films“, macht Roland Zag auf die Leistungen der Dramaturgen aufmerksam und setzt nach: „Wenn man ein besseres Produkt haben will, ist es unausweichlich, dass man sich von kompetenten Dramaturgen beraten lässt. Das ist der Weg in die Zukunft und den beschreiten wir.“ 

Detailliertes Programm und Anmeldung unter: http://www.filmstoffentwicklung.de/2014/programm (10/14)

Foto: Roland Zag

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