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Eyes & Ears beleuchtet Phänomen eSports
Corinna Kamphausen, CEO von Eyes & Ears (links) und Moderatorin Jennifer Becks
News: Events

Eyes & Ears beleuchtet Phänomen eSports

eSports ist schon längst kein Nischenthema mehr. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr fand nun der zweite Eyes & Ears eSports Day wieder live und digital aus der XPERION-eArena in Köln statt. In dem Livestream wurde über das Phänomen eSports diskutiert und eine Brücke zur klassichen TV-Landschaft geschlagen.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Brand Ambassador der ABB FIA Formula E, Jennifer Becks. Corinna Kamphausen, CEO von Eyes & Ears Europe, begrüßte die Teilnehmer und dankte vor allem dem Veranstaltungspartner, der KölnBusiness Wirtschaftsförderung GmbH.

Dr. Tobias M. Scholz, Akademischer Rat am Lehrstuhl für Personalmanagement und Organisation der Universität Siegen beleuchtete zunächst aus wissenschaftlicher Sicht das mediale Phänomen eSports und die Implikationen für die digitale Gesellschaft mit all ihrer Faszination aber auch gewissen Risiken.

Benny Eichelmann, Director Global Brand Partnerships esl, erläuterte – in Vertretung von Kollege Christopher Flato – die eSports-Turnierlandschaft und die Entwicklung von dem ersten zum zweiten eSports Day in Zeiten der Pandemie, wo zuvor noch Gamer persönlich aus aller Welt von Polen bis Australien zusammenkommen konnten. Die Spielleidenschaft sei aber weiterhin ungetrübt und eSports entwickele sich immer mehr zu einer Mainstream-Sportart. Mittlerweile lasse sich damit auch gutes Geld verdienen, wenn man es professionell betreibe. Und wie auch bei allen internationalen Großveranstaltungen hoffe man auch bald, wieder alle Gamer:innen physisch treffen und versammeln zu können.

Dass auch Fußballvereine ihre Leidenschaft aber auch das Business mit eSports entdeckt haben, erklärte Simon Stöcker, Unternehmensentwicklung & E-Sports, Projektmanager E-Sports 1. FC Köln. Seit nunmehr drei Jahren erreicht der 1. FC Köln mit seinem Engagement in eSports eine neue Zielgruppe, insbesondere in den Bereichen Marketing, Merchandise sowie mit einem FC (#effzeh) Charity Cup. Als erster Bundesligaverein organisiert der FC ein eSports Charity Event und integriert dieses erfolgreich in seine Unternehmenskultur.

Nach einem kurzen Break erläuterte Evangelos Papathanassiou, Co-Founder esports player foundation, Berlin, in welchen Bereichen sich eSports und Marketing verbinden lassen. Eine Diskussion am Rande entfachte sich zu dem Thema, dass Frauen in der eSportsWelt noch immer unterpräsentiert seien oder sich gar hinter männlichen Spielfiguren "verstecken" müssten. Da sei wohl noch "Luft nach oben".

Marius Loewe, Vorsitzender des Vorstandes des eSports Cologne e.V. & 1. Vizepräsident beim Landes-E-Sport-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. (e-sport.nrw) & Student an der Deutschen Sporthochschule, gab einen Einblick in die aktuellen Trends und in die Teams von eSports Cologne u.a. mit ihrem Aufbau, Organisation und Training. Der Titel „From 10 to 100 and beyond“, beschreibe dabei die rasant steigende Teilnehmerzahl und den Boom in der eSports-Branche. Jede:r sei willkommen. Allen gemeinsam sei aber die Leidenschaft und Begeisterung, auch wenn es mal zu einer 70-80 Stunden Woche kommen könne.

Henrik Nyhuis, Head of eSports at Seven.One Sports, Unterföhring – in Vertretung von Stefan Zant – zeigte anschließend nicht nur wie eSports im TV, sondern auch das gesamte “Ökosystem” von ProSiebenSat.1 von digitaler Ausstrahlung, Podcasts, eigenen Events wie dem DFB EPOKAL sowie Partnerschaften mit beispielsweise der esl funktioniert. Die Hauptzielgruppe sei dabei aber immer noch männlich mit 84% und zu 40% unter 24.

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