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Konferenz zum Thema „Medieneigentum in Europa"
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Konferenz zum Thema „Medieneigentum in Europa"

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats veranstaltet am 12. Oktober 2016 in Brüssel eine Fachkonferenz zum Thema „Medieneigentum - Marktrealitäten und Regulierungsmaßnahmen“. Die öffentliche Konferenz wird Medieneigentum und Medienkonzentration in Europa sowohl aus Markt- als auch aus Regulierungssicht betrachten.

Die Informationsstelle hat gerade ihren jüngsten Marktforschungsbericht veröffentlicht, in dem Medieneigentum und Medienkonzentration in Europa analysiert werden. Ein weiterer Bericht mit einer rechtlichen Analyse von Fragen der Medienkonzentration wird im Herbst folgen.

Susanne Nikoltchev, geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle, erklärte, die neuen Berichte und die Konferenz sollen einen dringend benötigten Überblick darüber geben, wo die Medienmacht in Europa gegenwärtig liegt. Sie fügte hinzu, Medieneigentum und Medienkonzentration stehen sehr weit oben auf der europäischen politischen Agenda. Die Zentralisierung von Macht über Medien könne nicht nur den Wettbewerb verzerren, sondern auch die Kontrolle der Medien in zu wenigen Händen konzentrieren. „Hier steht unsere Meinungs- und Informationsfreiheit auf dem Spiel. Sie ist ein unabdingbarer Teil der Demokratie und ein Grundwert des Europarats“, so Nikoltchev. Nach ihren Worten wird die Informationsstelle eine Roadmap zu aktuellen Fragen des Medieneigentums in Europa erstellen.

Gilles Fontaine, Leiter der Abteilung für Informationen über Märkte und Finanzierungen, wird den neuen Marktanalysebericht auf der Konferenz vorstellen. Weiterhin wird Mark Cole vom Institut für europäisches Medienrecht in Saarbrücken eine Vorschau auf den kommenden rechtlichen Bericht der Informationsstelle zu Medieneigentum geben.

Eine Podiumsdiskussion unter Leitung von Maja Cappello, Leiterin der Abteilung Juristische Informationen, wird sich zunächst mit der wirtschaftlichen Entwicklung der europäischen Fernseh- und audiovisuellen Märkte befassen. Jane Rumble von der OFCOM, Paola Nebbia von der Wettbewerbsbehörde der Europäischen Kommission und Michael Petri von der KEK, der deutschen Kontrollstelle für Medienkonzentration, werden sich den kontroversen Fragen stellen.

Die Podiumsteilnehmer werden anschließend mögliche Regulierungsmaßnahmen zu Fragen der Medienkonzentration in Europa auf nationaler und europäischer Ebene erörtern. Die Arbeitssprache der Konferenz ist Englisch. Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos. Weitere Informationen finden sich hier. (9/16)

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