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Globaler Workflow
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Globaler Workflow

Quantel hat erstmals auf der IBC 2010 in Amsterdam seine jüngste Produkt-Innovation „QTube“ präsentiert, die Broadcastern einen globalen Workflow ermöglichen soll. QTube kann Inhalte auf jeden sQ Server transferieren, von dem die Inhalte über das Internet weltweit zu jeder Zeit gesichtet und bearbeitet werden können. Das neue System soll im ersten Halbjahr 2011 auf den Markt kommen. Vorgestellt wurde während der IBC auch das V5-Betriebssystem für Enterprise sQ.

QTube ermöglicht einen sofortigen Live-Zugang zu jedem Projekt (Muster, Schnittfassungen und Live-Aufzeichnungen) mit Frame-genauem Schnitt von jedem Ort der Welt aus. Q-Tube stellt keine bloße Transferlösung von einem Standort zum anderen dar, sondern ermöglicht den ersten multiplen Workflow, bei dem an verschiedenen Standorten auf der Welt parallel an den verschiedenen Sendebeiträgen gearbeitet werden kann, um den Erfordernissen einer schnellen Broadcast-Produktion Rechnung zu tragen.

Für diese Zukunftslösung nutzt QTube die Stärken der IT-Technologie, die Quantel innerhalb der sQ-Serverarchitektur mit seiner innovativen Virtualization-Technologie und dem Open Identity-Management kombiniert hat, welches den Rechtezugriff und die Zuordnung der Metadatenstruktur sichert. Dies sorgt dafür, dass der kreative Produktionsprozess im Rahmen des jeweiligen Produktionsauftrags transparent und überschaubar bleibt.

Der QTube-Editor basiert auf der Quantel-Standardanwendung sQ Edit, die den Nutzern bereits bestens vertraut ist und sich dementsprechend einfach bedienen lässt. Der QTube-Editor hat auch Zugriff auf alle Sequenzen, die auf einem externen Server abgelegt worden sind. Bei dem bildgenauen Schnitt kann sowohl lokal gespeichertes Material als auch Material von externen Servern für den Beitrag verwendet werden. Die geschnittene Version kann sofort von jedem sQ Server auf der Welt, der an das System angeschlossen ist, gesendet werden.
Mit QTube erfolgt die notwendige Materialüberspielung automatisch, indem nur die dafür erforderlichen Frames auf die betreffenden Server übertragen werden.

Ermöglicht wird dies durch die Delta Editing- und Open Identity-Technologien, die bereits in die Serverarchitektur des Enterprise sQ-Systems integriert sind.
Zur Materialsichtung verfügt das System über einen RIA-basierten Player, der in jedem Web-Browser läuft und die Enterprise-sQ-Datenbanken sofort nach den jeweils gewünschten Sequenzen oder Teilsequenzen durchsuchen kann. Dies eröffnet dem Operator sogar die Möglichkeit, mit den gespeicherten Metadaten zu arbeiten, die zur jeweiligen Bildsequenz vorliegen.

„Die Welt wird immer stärker miteinander vernetzt und es wird Zeit, dass diesem Trend auch in der Broadcast- und Postproduktion Rechnung getragen wird“, betonte Steve Owen, Marketing-Direktor bei Quantel. „QTube ermöglicht es den Sendern, genau diesen Schritt zu gehen, der die gesamte Fernsehwelt verändern wird wie nie zuvor.“

V5 Software für Enterprise sQ

Quantel hat zur IBC auch das neue V5-Betriebssystem für die Enterprise sQ-Systeme vorgestellt. Die neue Version beinhaltet eine Reihe von nützlichen Werkzeugen, um das Management des Materials und den Workflow zu optimieren. Ein neues Leistungsmerkmal ist der Projekt-Ordner. Er ermöglicht es den Anwendern, bearbeitete Beiträge in Projekt-Ordnern auf dem sQ Server zu speichern, um die Verwaltung unterschiedlicher Aufgabenbereiche zu vereinfachen. Diese Lösung ist genau auf die Anforderungen an den Workflow im laufenden Broadcast-Betrieb zugeschnitten, bei dem die Redakteure an verschiedenen Tagen an unterschiedlichen Arbeitsplätzen im Einsatz sind. Die Projekt-Ordner eröffnen neben den leistungsstarken Browse-Tools innerhalb des sQ-Systems die Möglichkeit, gespeichertes Material in seinen unterschiedlichen Projektphasen zu verwalten.

Neu ist auch sQ load Edge Browse. Diese Funktion ermöglicht beim Browsen den Zugriff auf die Bilder, während gleichzeitig hochauflösendes Material in die Dateien eingelesen wird.
Individuelle Zugriffsrechte sorgen dafür, dass in einem vollständig file-basierten Workflow immer transparent bleibt, wer die Projektdaten in welchem System sichtet, schneidet oder löscht. Dieses Rechte-Management ermöglicht es, eine Übersicht und Kontrolle über die Inhalte in den verschiedenen Dateien zu behalten, während diese an verschiedenen Arbeitsplätzen unterschiedliche Phasen der Bearbeitung durchlaufen.

Das V5-Betriebssystem für sQ, ermöglicht nun auch, dass sämtliche Schnittanwendungen in Windows 7-Systemen bearbeitet werden können. Dies erleichert der IT-Abteilung des Senders zugleich erheblich die Wartung.
Und schließlich unterstützt das neue V5-Betriebssystem den kompletten Stereo 3D-Workflow im Broacast-Bereich vom Ingest über den Schnitt an den Desktop- und Editingplätzen einschließlich des neuen QTube-Editors bis hin zum Playout.
„Quantels Enterprise sQ-System ermöglicht mit Stereo 3D-Inhalten einen ebenso reibungslosen bandlosen Workflow wie ihn zahlreiche Sender auf der ganzen Welt bereits bei der 2D-Sendeproduktion gewohnt sind“, erklärte Marketing-Manager Owen. Und Simon Rogers, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Quantel, betonte: „Für unsere Enterprise sQ-Kunden ist und bleibt der Workflow das Wichtigste. Sämtliche Verbesserungen unserer neuen Betriebssoftware V5 sind auf Anregung unserer Kunden entwickelt worden und sorgen dafür, dass sich die Enterprise sQ-Systeme noch schneller und leichter handhaben lassen.“

Mission 2

Als weitere IBC-Neuheit präsentierte Quantel mit Mission 2 ein leistungsstärkeres, netzwerkfähigeres und universelles Media-Asset-Management-Programm für Enterprise sQ. Mission 2 erlaubt den Sendern laut Quantel umfassende Kontrolle beim Management ihrer Inhalte und Metadaten. „Mission hat sich als ein großer Erfolg für Quantel erwiesen“, erklärte Owen. „Unsere Kunden sind von der unmittelbaren Integration in das Enterprise sQ-System begeistert. Unsere jüngsten Entwicklungen ermöglichen es noch mehr Kunden in der ganzen Welt, von der Arbeitsweise mit Mission zu profitieren.
Eckhard Eckstein
(MB 10/10)

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