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Große Emotionen, prominente Gäste
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Große Emotionen, prominente Gäste

Mit dem spanischen Film "Me Too - Wer will schon normal sein?" und einer feierlichen Eröffnungsgala beginnt am Freitag (25. Juni) das 28. FILMFEST MÜNCHEN. Neun Tage lang dreht sich dann an der Isarmeile wieder alles um die neuesten Filme aus aller Welt.

"Darunter sind neben einigen Leckerbissen für Cineasten auch viele sehr emotionale Filme, die ein großes Publikum ansprechen", sagt Filmfest-Leiter Andreas Ströhl (Foto). "Unser Programm bietet für jeden etwas." Auf 18 Leinwänden präsentiert das international renommierte Festival 214 Filme aus 48 Ländern. Fast alle Filme sind zum ersten Mal in Deutschland zu sehen, etliche sind europäische und Weltpremieren.

Auch dieses Jahr kommen wieder viele Stars der Filmbranche an die Isar: vom dänischen Schauspiel-Star und James-Bond-Bösewicht Mads Mikkelsen bis zum iranischen Kultregisseur Abbas Kiarostami, vom Meister-Komponisten und dreifachen Oscar-Preisträger Howard Shore bis zum österreichischen Extremregisseur Ulrich Seidl. Mads Mikkelsen und Abbas Kiarostami ehrt das FILMFEST MÜNCHEN als herausragende Persönlichkeiten des internationalen Filmschaffens mit dem CineMerit Award 2010. Howard Shore, Komponist unzähliger Filmmusiken, u.a. von "Herr der Ringe" und "Das Schweigen der Lämmer", ist Preisträger des erstmals verliehenen BR-Filmmusik-Preises. Der Filmemacher Ulrich Seidl, neben Michael Haneke einer der renommiertesten Regisseure Österreichs, ist dieses Jahr mit einer vollständigen Werkschau auf dem FILMFEST MÜNCHEN vertreten.

Neben den Ehrengästen des Festivals lassen es sich viele Größen des internationalen Kinos nicht nehmen, ihre neuesten Filme persönlich in München vorzustellen. Aus Frankreich reisen etwa François Ozon, Patrice Chéreau und Bertrand Tavernier mit ihren jüngsten Werken an, ebenso Olivier Assayas, der gemeinsam mit Shooting-Star Edgar Ramirez das fünfeinhalbstündige Terroristen-Epos "Carlos" präsentieren wird. Auch die brasilianische Diva Helena Ignez, US-Regisseur John Hillcoat (mit der Verfilmung des Kultromans "The Road" von Cormac McCarthy) sowie Japans Starregisseur Masahiro Kobayashi kommen an die Isarmeile des Festivals.

Natürlich ist auch die Film-Prominenz aus Deutschland zahlreich auf dem Filmfest vertreten: Volker Schlöndorff stellt eine um 18 Minuten ergänzte Fassung des Welterfolgs "Die Blechtrommel" als "Director's Cut" vor, zusammen mit Mario Adorf und David Bennent, der vor mehr als 30 Jahren den kleinen Oskar Matzerath spielte.

Auch die aktuelle Topriege der deutschen Filmwelt wird beim Festival ein- und ausgehen. Aus der heimischen Schauspielzunft haben sich angemeldet: Christian Berkel, Tom Schilling, Jessica Schwarz, Nina Kunzendorf, Veronika Ferres, Jürgen Tonkel, Helmfried von Lüttichau, Jörg Schüttauf, Sophie von Kessel, Jule Ronstedt und Udo Wachtveitl. Zu den bekanntesten Regisseuren zählen unter anderen Ralf Westhoff ("Shoppen"), Rainer Kaufmann ("Stadtgespräch"), Kai Wessel ("Victor Klemperer") und Max Färberböck ("Aimée und Jaguar").

Weitgehend unbekannt hierzulande, aber große Stars im größten Filmland der Welt sind die Gäste der Reihe "Indien", unter anderen die Schauspielerin Rituparna Sengupta und der international renommierte Regisseur Suman Mukhopadhyay, die mit zwei Filmen vertreten sind: "Four Chapters" und "[email protected]"; die Schauspielerin Renuka Shahane, die in vielen Bollywood-Filmen gespielt hat und in München ihr Regiedebüt "Rita" vorstellt ; viele Team-Mitglieder des Films "Natarang", darunter Atul Kulkarni, einer der Stars des Marathi-Kinos; und auch jüngere indische Regisseure, die bereits erste internationale Erfolge verzeichnen konnten, wie Abhishek Chaubey ("Ishqiya") und Dibakar Banerjee ("LSD").

Das FILMFEST MÜNCHEN hat auch dieses Jahr eine reiche Auswahl an spannenden Dokumentarfilmen, zu denen etliche Prominente im Gasteig erwartet werden: Dazu zählen die weltberühmte Primatenforscherin Jane Goodall, der die deutsche Dokumentation "Jane's Journey" gewidmet ist; der Sohn des berüchtigten Drogenbosses Pablo Escobar, Sebastián Marroquín, dessen bewegende Reise zur Versöhnung mit den Söhnen der Opfer seines Vaters in "Pecados de mi padre" geschildert wird; Klassik-Star und Generalmusikdirektor der Münchener Staatsoper Kent Nagano ("Montréal Symphonie") kommt ebenso wie Comedian Michael Mittermeier, der mit dem britischen Stardokumentaristen Rex Bloomstein in "This prison where I live" den birmanischen Komikerkollegen und Polithäftling Zarnagar besucht.

Für reichlich Diskussionsstoff wird auch der Abschlussfilm "CLEVELAND VERSUS WALL STREET" des preisgekrönten Schweizer Dokumentarfilmers Jean-Stéphane Bron sorgen, der 21 amerikanische Banken in einem fiktiven Musterprozess vor den Kadi zerrt. Aus Ohio angereist kommen dazu die afro-amerikanische Bürgeraktivistin Barbara Anderson und der passionierte Film-Anwalt Joshua R. Cohen, der die Anklage gegen den ungezügelten Kapitalismus führt (Black Box, Sa. 3.7., 15 Uhr). Der Abschlussfilm wird um 20 Uhr im Mathäser gezeigt, gefolgt vom großen öffentlichen Abschlussfest des FILMFEST MÜNCHEN 2010 im Gasteig.

Festivalbesucher können viele der Gäste hautnah erleben: bei den Gesprächen unter dem Titel Filmmakers Live in der Black Box und auf dem Podium im 1.OG im Festivalzentrum Gasteig. Am späteren Abend dann öffnet die den Gästen vorbehaltene Festival-Lounge täglich ihre Türen für alle Filmfans, wenn es heißt "Open Lounge - Feiern mit den Filmemachern" (Samstag bis Donnerstag ab 22 Uhr).

Alle Termine von Filmmakers Live sowie viele weitere Veranstaltungen im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN 2010 sind auf www.filmfest-muenchen.de unter "Events" zu finden. (MB 06/10)

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