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IRT mit spannendem Programm
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IRT mit spannendem Programm

Das IRT ist mit einem Messestand und mit sechs Fachvorträgen auf der 26. Tonmeistertagung (25. bis 28. November 2010) im Congress Centrum Leipzig vertreten. Präsentiert werden am Stand die Themen Hybrid Radio, Visual Radio mit HbbTV, Automatischer Stereo-Downmix von 5.1 Mehrkanalproduktionen, Acoustic Summing Algorithmus, Binaural Room Synthesis sowie DAB und DAB+ im Vergleich.

Hybrides Radio ist laut IRT in zweierlei Hinsicht zu betrachten: Hybrid bei der eigenständigen Wahl des Empfangswegs – ob über Antenne oder Internet, und hybrid bei der Verknüpfung
von Radioprogrammen mit Internetdiensten. Wie eine einheitliche Technik für Internetradios
und hybride Radiofunktionen auf Basis der Spezifikationen von IMDA (Internet Media Device
Alliance) und RadioDNS aussehen können, sollen die Besucher der Tonmeistertagung live am Beispiel der hybriden Empfangsgeräte PURE Sensia, Chumby und einer iPhone-Testapp erleben können.

Visual Radio mit HbbTV: Seit 2005 bietet DVB-S Hörfunkprogramme in bester CD-Qualität, teilweise auch in Mehrkanalton. Mit der neuen HbbTV-Technik lassen sich ab sofort die DVB-S-Hörfunkangebote mit Inhalten aus dem Internet verknüpfen. Am Beispiel der ARD-Hörfunkwellen und des Deutschlandradios zeigt das IRT sendungsbegleitende Mehrwertdienste auf Basis des europäischen HbbTV-Standards.

Automatischer Stereo-Downmix von 5.1 Mehrkanalproduktionen: Mit der wachsenden Zahl an Mehrkanaltonproduktionen gewinnen auch automatische Downmix-Systeme an Bedeutung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren gewährleistet der aktive IRT-Downmix u. a. mit der Kompensation der Kammfiltereffekte einen größtmöglichen Erhalt von Klangfarbe, Räumlichkeit, Lautstärkebalance sowie der Abbildung und Transparenz der Originalmischung.

Acoustic Summing Algorithmus: Mit der patentierten Acoustic Summing-Technik des IRT ist es nun möglich Multimikrofonaufnahmen, bei denen das Übersprechen der Signalquellen nicht vermieden werden kann oder ein Laufzeitausgleich zu aufwändig wäre, auch ohne Klangverfälschungen zu vermischen. Das IRT-Verfahren wirkt Kammfiltereffekten entgegen und erhält somit bestmöglich die Räumlichkeit und die natürliche Klangfarbe von Schallquellen in der Tonmischung. Der Acoustic Summing Algorithmus eröffnet laut IRT völlig neue Möglichkeiten der Mikrofonierung, da durch zusätzliche Stützmikrofone keine klanglichen Einbußen mehr auftreten, und verbessert insbesondere die Aufnahmeergebnisse bei bewegten Schallquellen.

Binaural Room Synthesis: Die professionelle Lösung für eine originalgetreue Wiedergabe von Mehrkanalton über Kopfhörer, selbst bei ungünstigen Eigenschaften des Abhörraums, ist laut IRT jetzt noch kompakter verfügbar. Das patentierte und weiter optimierte Verfahren berücksichtigt Kopfdrehungen des Zuhörers um volle 360° und hält dabei die Position der virtuellen Lautsprecher stabil an einem Ort. Damit können für Toningenieure sowie anspruchsvolle Heimanwender zuvor eingemessene oder virtuelle Lautsprecher-Abhörsituationen nachgebildet werden. Die Leistung des IRT BRS-Systems ist nach Angaben des Instituts weltweit bisher unerreicht.

DAB und DAB+ im Vergleich: Für die Migration von DAB zu DABplus wurden unlängst Hörtests mit typischem Programmmaterial durchgeführt. Die infrage kommenden Datenraten mit optionaler 'Spectral Band Replication' wurden noch mit einem weiteren Vergleich zum Verhalten des AAC-Verfahrens bei niedrigen Datenraten ergänzt. Besucher der Tonmeistertage können am IRT-Messestand die Testsignale gezielt miteinander vergleichen.

Folgende Vorträge mit Beteiligung von IRT-Experten stehen auf dem Programm der Tonmeistertagung:

25.11.,13:30 - 14:00 Uhr, EH3, Saal 2
"Unterschiedliche Schalldruckpegel im Ohrkanal für gleiche Lautheit - Darbietung über Kopfhörer und Lautsprecher im Vergleich" mit Sebastian Goossens (IRT), Roman Stumpner (IRT), Grit Bonin (TU Berlin, jetzt Sennheiser).

26.11., 18:00 -18:30 Uhr, SP3, Saal 2
"Untersuchungen zum 5.1-Upmix von Stereosignalen" mit Sebastian Derr (Hochschule für angewandte Wissenschaften - FH Deggendorf), Gerhard Spikofski (IRT), Sebastian Goossens (IRT), Gerhard Krump (FH Deggendorf).

25.11., 18:30 - 19:00 Uhr, RP4, Saal 2
"Verringerung von Kammfilterverzerrungen bei Multimikrofonaufnahmen" mit Jens Groh (IRT).

28.11., 10:00 - 10:30 Uhr, DB6, Mehrzweckfläche 4
"Wahl der Codec-Parameter für einen möglichen Wechsel von DAB zu DAB+" mit Martin Link (IRT).

28.11., 10:00 - 10:30 Uhr, SR 2, Saal 2
"Zusammenwirken von Ballgeräuschen und Bild bei Fußballübertragungen" mit Michael Meier (IRT), Iris Gerstlberger (IRT), Gerhard Krump (Hochschule Deggendorf).

28.11., 11:00 - 11:30 Uhr, DB 8, Mehrzweckfläche 4
"Ein eigener Tonkanal für schwerhörige Fernsehzuschauer" mit Martin Link (IRT).
(11/10)

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