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Konferenz zur Medienkonzentration
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Konferenz zur Medienkonzentration

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veranstaltet anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens eine Medienkongerenz zum Thema "Richtung Transparenz 2.0 - Fokus: Medienkonzentration". Sie findet am 7. November (16.00 bis 18.30 Uhr) im Europarat in Straßburg statt.

Die Konferenz will der Fragen nachgehen, wer im digitalen Zeitalter eigentlich Bild und Ton kontrolliert. Die Herausforderungen der Medienkonzentration im 21. Jahrhundert mit Blick auf die audiovisuellen Märkte wie auch in rechtlicher Hinsicht stehen im Mittelpunkt der Jubiläumskonferenz anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle.

Auf der Konferenz werden führende Medienexperten den Grad der Medienkonzentration in den unterschiedlichen Medienmärkten in Europa sowie die Herausforderungen für die europäischen und nationalen Regulierungsbehörden diskutieren. Im Anschluss an die frei zugängliche Konferenz im Straßburger Europarat läd die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle zu einem Getränkeempfang im Ratsgebäude.

Die Konferenz wird von Thorbjørn Jagland, Generalsekretär des Europarats, eröffnet. Bernard Miyet, der frühere Vorsitzende der SACEM (französische Verwertungsgesellschaft für Musikautoren und -verleger) wird einen Überblick über die wichtigen Entwicklungen der vergangenen 20 Jahren in der Medienindustrie geben. Eine Podiumsdiskussion unter Moderation der Experten der Informationsstelle André Lange und Susanne Nikoltchev wird im Anschluss die Herausforderungen der Medienkonzentration betrachten und mögliche Lösungen analysieren. Ben Keen von Screen Digest wird sich auf die Entwicklung des weltweiten Digitalmarkts konzentrieren und dabei die Entstehung neuer digitaler Plattformen und ihre Auswirkungen auf die Medienkonzentration darstellen. Bernd Malzanini von der deutschen Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) wird ein spezifisches nationales Modell zur Behandlung von Fragen der Medienkonzentration vorstellen, bevor dann Roberto Mastroianni, Professor für EU-Recht und Medienrecht an der Universität Neapel, die Diskussion auf die europäische Ebene bringen und die EU-Regulierung von Medienkonzentration betrachten wird. Andrei Richter vom Büro der OSZE-Beauftragten für Medienfreiheit wird sich mit Fragen von Medienkonzentration im weiteren europäischen Rahmen (außerhalb der EU) befassen.

Wolfgang Closs, der geschäftsführende Direktor der Informationsstelle, sagte zu dieser Konferenz: „Europa muss wissen, wer seine Netze kontrolliert. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle fördert seit nunmehr 20 Jahren Transparenz in den Informationen zur audiovisuellen Industrie. Es ist daher nur folgerichtig, dass wir unseren Jahrestag mit einer Betrachtung der Kontrolleure und Kontrollierten begehen. Wir freuen uns auf freimütige und offene Diskussionen zu diesem Thema.“
Anmeldefrist: Montag, 22. Oktober 2012. Die Einladung sowie Anmeldeinformationen finden sie hier. (10/(12)

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