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Kurzeinsatz zu den Olympischen Sommerspielen
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Kurzeinsatz zu den Olympischen Sommerspielen

Bei den Olympischen Sommerspielen 2021 sollen Sportler, Funktionäre und technisches Personal, ihren Aufenthalt im Olympischen Dorf möglichst kurz halten und punktgenau planen. Das haben die japanischen Organisatoren der Spiele auf Grund der weltweit anhaltenden Corona-Pandemie jetzt vorgeschlagen.

Das bestätigte das Internationale Olympische Komittee (IOC) am am Ende seiner Exekutivratssitzung am 7. Dezember 2020. Alle Delegationen werden demnach gebeten, die Aufenthaltsdauer der Athleten bei den Spielen in Tokio im nächsten Jahr so kurz wie möglich zu halten. Laut IOC-Präsident Thomas Bach wurde ein entsprechender Antrag an die Nationalen Olympischen Komitees (NOCs) geschickt. Die vom IOC ausgearbeitete Richtlinie legt fest, dass die NOCs dafür sorgen müssen, dass die An- und Abreise aus dem Athletendorf so organisiert wird, dass die von den japanischen Organisatoren aufgestellten neuen Gesundheitsvorschriften eingehalten werden.

Laut Bach dürfen die Athleten das Olympische Dorf nur fünf Tage vor ihrem Wettkampf betreten, danach müssen sie spätestens zwei Tage nach dem Ende ihrer Wettkämpfe wieder abreisen. "Wir halten es für absolut notwendig, ein solches System einzurichten, weil wir die Zahl der Bewohner des Olympischen Dorfes reduzieren müssen, um das COVID-19-Ansteckungsrisiko zu minimieren", sagte er. "Gleichzeitig wollen wir den Athleten das besondere olympischer Erlebnis bieten. Wir haben daher versucht, ein Gleichgewicht zwischen gesundheitlichen Maßnahmen, sportlichen Leistungsanforderungen und der Teilnahme an der Eröffnungsfeier zu finden."

So ist es nun den in der zweiten Woche der Spiele anttretenden Wettkämpfern nicht möglich, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. Aus den gleichen Gründen können die Teilnehmer der Disziplinen in der ersten Woche nicht an der Abschlusszeremonie teilnehmen. Es sei denn, sie können vor und/oder nach den Veranstaltungen in Tokio in einer Unterkunft übernachten, die nicht vom Organisationskomitee zur Verfügung gestellt wird. Eine Option, die immer möglich ist, die aber wahrscheinlich nicht in den finanziellen Möglichkeiten vieler Nationaler Olympischer Komitees liegt.

Die Begrenzung der Aufenthaltsdauer im Olympischen Dorf betrifft nicht nur die Athleten, sondern auch das technische Personal und die Funktionäre. Im Januar 2021 will das IOC und das Organisationskomitee eine Reihe neuer Richtlinien vorstellen.

Zu den Corona-bedingten Einschränkungen der TV-Übertragung der auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele Tokio 2020 hattte der olympische Hostbroadcaster Olympic Broadcasting Services (OBS) zusammen mit den Rechtehaltern und dem Organisationskomitee für Tokio 2020 vom 23. bis 27. Oktober 2020 ein virtuelles World Broadcaster Briefing (WBB) abgehalten.

OBS-CEO Yiannis Exarchos zeigte sich dabei zuversichtlich, dass Tokio 2020 und die japanische Regierung in der Lage sein werden, mit der Corona-Situation fertig zu werden. Er betonte auch, dass die Neuplanung des Sendebetriebs allen Beteiligten Kreativität, Flexibilität und Anpassung abverlangen wird, da die Organisatoren in Tokio die Spiele "fit für eine neue Realität" machen würden.

Das WBB bot den Rechtehaltern die Gelegenheit, die aktuelle Liste der geplanten Massnahmen im Hinblick auf die globale Pandemie COVID-19 zu überprüfen, insbesondere jene, die sich auf die Bereiche Quarantäne, Abstandsregeln, Kontaktverfolgung, Tests und sichere Interaktion mit den Athleten beziehen. Die Teilnehmer waren sich darüber im Klaren, dass derzeit längstt nicht alle Fragen beantwortet werden können und dass alle Parteien in den kommenden Monaten weiter eng zusammenarbeiten müssen, um Lösungen finden, die eine sichere Übertragung der Sommerspiele ermöglichen. (12/20)

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