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Sechs Lolas für „Oh Boy“
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Sechs Lolas für „Oh Boy“

Jan Ole Gersters Debütspielfilm „Oh Boy“ ist der große Gewinner bei der diesjährigen Vergabe der Deutschen Filmpreise am 26. April im Berliner Friedrichstadtpalast. Ausgezeichnet als „Bester Film“ und mit insgesamt sechs Lolas lag der kleine Independent-Film noch vor der 100 Mio-Dollar-Produktion „Cloud Atlas“, die mit neun Nominierungen als der große Favorit ins Rennen gegangenen war und am Ende mit fünf Lolas gekürt wurde.

Auch in der höchsten Auszeichnung des Abends, dem Filmpreis in Gold für den besten Film, triumphierte der Newcomerfilm „Oh Boy“, dessen Autor und Regisseur Jan Ole Gerster überglücklich die Lola aus den Händen von Akademie-Präsidentin Iris Berben (Foto) und des Staatsministers für Kultur und Medien Bernd Neumann entgegennahm. Der vom Berliner Regisseur Tom Tykwer gemeinsam mit den US Regisseuren Lana und Andy Wachowski inszenierte Zeitreisenabenteuer-Film „Cloud Atlas“ ging in dieser Kategorie leer aus. Die internationale Koproduktion der Berliner X Filme ist vom Berliner X Verleih ebenso wie „Oh Boy“ erfolgreich in den deutschen Kinos heraus gebracht worden.

Als beste Darstellerin wurde Barbara Sukowa ausgezeichnet in Margarethe von Trottas Film „Hannah Arendt“. Bester männlicher Hauptdarsteller wurde in diesem Jahr der Schauspieler Tom Schilling für die Hauptrolle in „Oh Boy“. Die Dokumentarfilm-Lola ging an „More than Honey“ von Markus Imhoof, der mit seinem Film von den vom Aussterben bedrohten Bienenvölkern auf unserer Erde erzählt.

Für sein Lebenswerk wurde der 70jährige Filmemacher Werner Herzog mit dem Ehrenpreis gekürt.

Die Preisträger des Deutschen Filmpreises werden von den 1400 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt. Mit insgesamt  fast 3 Mio. Euro Preisgeld ist das die höchste Kulturauszeichnung Deutschland, so Staatsminister Bernd Neumann gestern Abend im Berliner Friedrichstattpalast. (4/13)

 

Die Preisträger Deutscher Filmpreis 2013

Bester Spielfilm in Gold

„Oh Boy“: Schiwago Film, MarcosFilm, Chromosom

Filmproduktion; Regie und Buch Jan Ole Gerster

Bester Spielfilm in Silber

„Hannah Arendt“: Heimatfilm; Regie: Margarethe von Trotta

Bester Spielfilm in Bronze

„Lore“: Rohfilm, Porchlight Films, Edge City Films

Regie: Cate Shortland

Bester Dokumentarfilm

„More than Honey“: zero one film GmbH, Allegro Film, Thelma Film Regie: Markus Imhoof

Bester Kinderfilm

„Kaddisch für einen Freund“: SiMa Film Sigrid und Martin Bach GbR

Regie: Leo Khasin

Bestes Drehbuch

Jan Ole Gerster für „Oh Boy“

Beste Regie

Jan Ole Gerster für „Oh Boy“

Beste darstellerische Leistung

weibliche Hauptrolle

Barbara Sukowa in „Hannah Arendt“

Beste darstellerische Leistung

männliche Hauptrolle

Tom Schilling in „Oh Boy“

Beste darstellerische Leistung

weibliche Nebenrolle

Christine Schorn in „Das Leben ist nichts für Feiglinge“

Beste darstellerische Leistung

männliche Nebenrolle

Michael Gwisdek in „Oh Boy“

Beste Kamera / Bildgestaltung

John Toll, Frank Griebe für  „Cloud Atlas“

Bester Schnitt

Alexander Berner für „Cloud Atlas“

Bestes Szenenbild

Uli Hanisch, Hugh Bateup für „Cloud Atlas“

Bestes Kostümbild

Kym Barrett, PierreYves Gayraud für „Cloud Atlas“

Bestes Maskenbild

Daniel Parker, Jeremy Woodhead für „Cloud Atlas“

Beste Filmmusik

The Major Minors, Cherilyn MacNeil für „Oh Boy“

Beste Tongestaltung

Christian Bischo, Uve Hauß,, Johannes Konecny für „Die Wand“

Ehrenpreis

Werner Herzog

Publikumspreis

„Schlussmacher“ von Matthias Schweighöfer

 

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