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Seminarprogramm zu 3D und digitalen Workflows
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Seminarprogramm zu 3D und digitalen Workflows

Die cinec, größte Filmtechnikmesse in Deutschland, geht vom 18. bis 20. September 2010 in den Hallen des Münchner M,O,C, über die Bühne. Mehr als 130 Unternehmen aus 14 Ländern präsentieren hier den aktuellen technischen Stand für die Filmaufnahme und -bearbeitung. Angeboten wird auch wieder ein umfangreiches Seminarprogramm mit Vorträgen und Workshops.

Schwerpunkte sind die beiden Themen, die die Branche zurzeit besonders beschäftigen: die Produktion in Stereo-3D und der digitale Workflow. Mit den neuen technischen Entwicklungen wandeln sich auch die Arbeitsprozesse und ergeben sich neue Chancen. Hersteller und Entwickler sind davon ebenso betroffen wie Kameraleute und DITs, Editoren und Szenenbildner, Produzenten, Produktions- und Herstellungsleiter.

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Stereoskopie – von der Produktionsvorbereitung bis zum fertigen dreidimensionalen Seherlebnis. In halbstündigen Vorträgen werden am Vormittag Werkzeuge für die Prävisualisierung ebenso vorgestellt wie neue Technik für die Aufnahme. Der Nachmittag beginnt mit der Präsentation ausgewählter Praxisbeispiele der jüngeren Zeit, anschließend zeigen Hersteller und Produzenten aus Bayern, was sie an Technik und Service für das Kinoformat der Zukunft zu bieten haben. Und darüber hinaus: Denn die Forscher des Fraunhofer-Instituts geben zum Abschluss einen Ausblick, was an Trends und technischer Entwicklung noch zu erwarten ist.

Der Verbreitung des neuen Sehens ist der Sonntagvormittag gewidmet: Dann geht es um stereoskopische Projektionssysteme für die Kinos, das 3D-Mastering für DVD und schließlich die Live-Produktion in 3D, wie sie während der Fußball-Weltmeisterschaft erstmals zum breiteren Einsatz kommt.

Mit dem Praxiseinsatz eröffnet auch der zweite Themenblock am Sonntagnachmittag: Neue Produktionsweisen und Werkzeuge für die Verbreitung bieten den Einstieg in die modernen, digitalen Workflows. Lösungen für die Archivierung der aufgezeichneten Bilder, Plattformen für Verarbeitung, Verbreitung und Archivierung werden von Experten aus der Branche vorgestellt.

Wie die digitale Zukunft des Kinos aussieht, erklärt das Fraunhofer-Institut am Montag, ehe es in den weiteren Vorträgen um die Projektionssysteme, Vertriebswege, Restaurierung und Archivierung geht. Die »klassische« Aufnahme und Verarbeitung wird dabei ebenfalls nicht übersehen: Den Besonderheiten des Film Workflows und der Abtastung sind zwei Programmpunkte verschrieben, und der Rohfilmhersteller Kodak präsentiert eine neue Filmemulsion.

Gewissermaßen zum Aufwärmen lädt die cinec bereits zwei Tage vor Messeeröffnung ins Münchner Arri-Kino (Türkenstraße 91, 80799 München). Am Donnerstag, 16. September, wird ab 17.00 Uhr an aktuellen Beispielen gezeigt, welche neue Dimension die Stereoskopie der Werbe- und Imagefilmproduktion eröffnet. Anschließend diskutieren Experten aus der Branche auf dem Podium.

Das komplette Programm mit allen Zeiten soll Ende August auf www.cinec.de zu finden sein. (MB 06/10)

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