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ARD-Intendanten treffen wichtige personelle Entscheidungen

ARD-Intendanten treffen wichtige personelle Entscheidungen

Auf der Intendantensitzung der ARD beim SWR-Landesstudio in Mainz wurden zwei wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Nachfolger für Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow wird New-York-Korrespondent Thomas Roth. Als künftiger Kinderkanal-Chef wird Michael Stumpf vom ZDF die Leitung im August übernehmen.

„Nehmen Sie das als ein Signal, wie einvernehmlich wir diese wichtige personelle Entscheidung mit dem ZDF getroffen haben. Michael Stumpf bringt große Erfahrungen im Kinderfernsehen mit und ist eine gute Wahl. Der Beste sollte es werden“, erklärte der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor (Foto) auf der Pressekonferenz in Mainz. Die Berufung von Michael Stumpf muss noch vom Verwaltungsrat des MDR bestätigt werden.

Thomas Roth wird ab 1. August die Tom Buhrow-Nachfolge bei den Tagesthemen antreten als 1. Moderator. Caren Miosga bleibt 1. Moderatorin. Beide werden gleichberechtigt sein, so Marmor. Ingo Zamperoni, der als dritter Moderator bislang beide Hauptmoderatoren vertreten hat, wird diese Aufgabe auch künftig erfüllen und verstärkt zum Einsatz kommen. Lutz Marmor zu dieser wichtigen Personalentscheidung: „Thomas Roth ist ein erfahrener Journalist, der sich in vielen Einsatzgebieten bewährt hat. Und er wird seine eigenen Akzente einbringen. “ Die einvernehmliche Entscheidung der Intendanten muss noch vom Verwaltungsrat des WDR bestätigt werden.

Im Zuge der Einsparungen werden die Hörfunksender der ARD ab nächstes Jahr nicht mehr live von der Formel 1 berichten. Der Vorsitzende der ARD-Hörfunkkommission und NDR-Hörfunkdirektor Joachim Knuth begründete den Abschied von den Rennpisten mit den hohen Kosten, und sprach von einer sechsstelligen Summe, die dadurch eingespart werden könne und den Hörfunkprogrammen der ARD wieder zufließen werde. Neu ordnen wollen die ARD-Hörfunksender auch ihr Korrespondenten-Netz im Ausland. Das Hörfunkstudio in Washington rückt unter das Dach des TV-Studios. Einsparungen aus dieser Synergie sollen direkt den Hörfunkprogrammen der ARD weltweit zugute kommen; u.a. werde ein neuer Korrespondent in Madrid eingestellt.

Ein Schwerpunkt in den kommenden Wochen werde die Berichterstattung zur Bundestagswahl sein, wie Lutz Marmor bekräftigte. Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück, eine Gemeinschaftssendung von ProSieben, RTL, ARD und ZDF, findet am Sonntag, 1. September um 20.30 Uhr, statt. Es werde auch eine weitere Gesprächsrunde mit den Spitzenkandidaten der kleineren Parteien geben. Außerdem plant die ARD die Sendung „Die Parteien im Jugendcheck“. Dieses Format solle trimedial ausgerichtet sein und Online-Umfragen und Social Media mit einbeziehen. Trimedial stellen sich die ARD-Intendanten auch den geplanten digitalen Jugendkanal gemeinsam mit dem ZDF vor.  Die Gespräche dazu sollen noch in diesem Jahr mit dem ebenfalls bereiten ZDF aufgenommen werden, bekräftigte Lutz Marmor.  (6/13)

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