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EU-Entwurf zur Kinomitteilung bestätigt Regional-Effekte

EU-Entwurf zur Kinomitteilung bestätigt Regional-Effekte

Die Europäische Kommission hat noch mal einen aktuellen Entwurf der so genannten „Kinomitteilung“ vorgelegt und eröffnet damit die dritte und abschließende öffentliche Konsultation zu den Kriterien von öffentlichen Förderungen audiovisueller Werke in der EU.

Die Kommission legt ihre Kriterien in dem aktualisierten Entwurf nochmals dar und lässt abschließende Stellungnahmen bis zum 28. Mai zu. Die Kommission will die endgültige Mitteilung im Juli annehmen. Eine gravierende Änderung gegenüber den vorherigen EU-Entwürfen ist die weitere Anerkennung der Regionaleffekte. Da hat der Protest zahlreicher Verbände in Europa offenbar doch Gehör in Brüssel gefunden. Dem Vorschlag der Kommission zufolge können die Mitgliedstaaten nach wie vor verlangen, dass ein bestimmter Anteil des gesamten Filmbudgets (bis zu 80 %) in dem betreffenden Hoheitsgebiet ausgegeben werden muss (sogenannte „Verpflichtung zur Territorialisierung der Ausgaben“).

In einer Stellungnahme bestätigte der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Kommission Joaquin Almunia (Foto), dass die unterschiedlichen Auffassungen in den EU-Ländern berücksichtigt wurden. „Ziel der neuen Vorschriften ist es, künstlerisches Schaffen und kulturelle Vielfalt in allen Teilen der Europäischen Union zu unterstützen und das Entstehen einer wirklich europäischen Kinolandschaft zu fördern, in der auch grenzüberschreitende Filmproduktionen kein Problem sind.“ (5/13)

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