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DLM fordert Nachrichtenqualität im privaten Rundfunk ein

DLM fordert Nachrichtenqualität im privaten Rundfunk ein

Brauchen TV-Nachrichten bewegte Bilder? Oder reicht manchmal auch ein Foto? Mit dieser provozierenden Frage, geäußert bei einer Veranstaltung des N24-Redaktionsausschusses vergangene Woche in Berlin, hat ProSiebenSAT.1-Chef Thomas Ebeling die Kontroverse um die gesellschaftliche Verantwortung privater Sender erneut befeuert. Auf dem DLM-Symposium am 10. März in Berlin geht die Diskussion weiter.

Beim DLM-Symposium wird sich der Konzernlenker der Diskussion stellen. Fest steht: Ebeling will N24 nicht so fortführen wie bisher, ein Verkauf ist wahrscheinlich, bei den Nachrichtensendungen von ProSieben, SAT.1 und Kabel1 will er sparen. Mit solchen Absichten hat er Medienpolitik und -regulierung auf den Plan gerufen. Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) will Informationssendungen als eigenständige publizistische Leistung einfordern, Umfang, Aufwand und Platzierung konkretisieren. Ob dazu eine Selbstverpflichtung der Sender ausreicht, ob dies per Richtlinie erfolgen oder im Rundfunkstaatsvertrag verankert werden soll, und welche Anreize den privaten Sendern im Gegenzug angeboten werden können, soll auf dem DLM-Symposium .

Anmeldungen sind unter www.dlm-symposium.de noch möglich. MEDIEN BULLETIN wird sich in der März Ausgabe 2010 mit diesem Thema auseinandersetzen und neue Entwicklungen präsentieren.

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