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Europaparlament für kulturelle Ausnahme

Europaparlament für kulturelle Ausnahme

Das Europaparlament hat sich bei einer Abstimmung am 23. Mai in Straßburg dafür ausgesprochen, den Bereich Kultur und audiovisuelle Dienste aus dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen Europa und USA, dem so genannten Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), auszuklammern.

Zuvor hatten mehr als 5 000 europäische Filmschaffende, darunter renommierte Regisseure wie Volker Schlöndorff, Bertrand Tavernier oder Costa Gavras eine Petition unterzeichnet, die am Dienstag der EU-Kommissarin Androulla Vassiliou übergeben wurde. Darin hatte man an die Abgeordneten des Europa-Parlamentes appelliert, bei ihrer Abstimmung für die Ausklammerung des Film- und Medienbereiches aus dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa zu votieren.

In Cannes hatten 15 EU-Kulturminister, darunter der deutsche Bernd Neumann und seine französische Kollegin Aurélie Filipetti, eine Resolution verfasst. Demnach soll die EU-Kommission von Beginn an verpflichtet werden, den Ausschluss der kulturellen und audiovisuellen Dienstleistungen - auch online - klar im Verhandlungsmandat zu verankern. (5/13)

 

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