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Frist bei DAB+ verlängert

Frist bei DAB+ verlängert

Der neue Versuch, das Digitalradio DAB+ über eine bundesweite Verbreitung an den Start zu bringen, stockt. Sendenetzbetreiber Media Broadcast GmbH konnte sich mit den potentiellen DAB+ Radiosendern bislang nicht über die finanziellen Modalitäten der Verbreitung einigen. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) verlängerte deshalb die von ihr gesetzte Frist für die Vertragsabschlüsse.

Ursprünglich hatten die ZAK den Bewerbern bis zum 22. Juli eine Frist eingeräumt, entsprechende Verträge vorzulegen. Die Verträge sind Grundlage für die Entscheidung der ZAK über die Aufteilung der bundesweiten Übertragungskapazitäten. Voraussetzung für die Vergabe ist auch, dass die Gesamtheit der Programme die von den Landesmedienanstalten geforderte Vielfalt der Meinungen und Angebote widerspiegelt.

Die Direktoren der Landesmedienanstalten verlängerten auf ihrer Sitzung in Kassel notgedrungen die von ihr gesetzte Frist. „Damit reagieren wir auf die konstruktiven Gespräche, die die Partner miteinander führen“, erklärte ZAK-Vorsitzender Thomas Langheinrich (Foto).

Im neuen bundesweiten Digitalradio wird das öffentlich-rechtliche Deutschlandradio die Programme Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und D-Radio Wissen verbreiten.

Für weitere Kapazitäten hatten sich folgende private Sender beworben:
Entspannungsradio GmbH (LoungeFM)
ERF Medien e.V. (ERF Radio)
MEDIA BROADCAST GmbH (Telemediendienste)
Die Neue Welle Rundfunk-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG (Radio Rauschgold)
Radio 97,1 MHz Hamburg GmbH (ENERGY)
REGIOCAST DIGITAL GmbH (90elf – Dein Fußball-Radio; RemiX Radio;
litera; EPG/Datenkanal und TPEG-Angebot in einem Programmbouquet)
The Walt Disney Company (Germany) GmbH (Radio Disney)

Das Digitalradio plus soll im Jahr 2011 bundesweit starten. (08/10)



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