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Initiative „Digitales Medienland NRW

Initiative „Digitales Medienland NRW

Durch Unterstützung der Landesregierung in Kooperation mit der Film- und Medienstiftung NRW Kinos haben auch in der letzten Förderrunde über 80 NRW-Kinos von der Initiative Kinodigitalisierung Gebrauch gemacht und Förderung von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro für die Umrüstung von ca. 150 Kinosälen beantragt. Rund 1,85 Millionen Euro wurden davon bereits in neue Technik investiert.

Die Medienministerin Angelica Schwall-Düren freut sich über die positive Resonanz, dass viele Kinos in Nordrhein-Westfalen die Chance nutzen, sich mit zukunftsfähiger Technik auszustatten.“ Die Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW Petra Müller spricht davon, dass  85 Prozent der Kinos in Nordrhein-Westfalen digitalisiert sind und erwartet, dass die Umrüstung in den kommenden Monaten abgeschlossen sein wird. „Es wird spannend zu sehen, wie die Kinobetreiber in Zukunft mit den programmlichen Möglichkeiten der neuen Technologie umgehen werden.“

Die Digitalisierung der Film- und Kinolandschaft schreitet schneller voran als prognostiziert. Laut Filmförderungsanstalt (FFA) haben viele Filmverleiher angekündigt, in Kürze nur mehr digitale Kopien ihrer Filme auszuliefern. Vor allem mittlere und kleine Kinobetreiber sind deshalb unter Druck. Um ihrem Publikum weiterhin alle Filme präsentieren zu können, müssen sie die aus ihrer Sicht teilweise erheblichen Investitionen für die erforderliche digitale Technik aufbringen.

Hier setzt die NRW-Initiative zur Kinodigitalisierung an. Für das Förderprogramm, das im Rahmen der Initiative „Digitales Medienland NRW“ gestartet wurde, stellt die Landesregierung bis Ende 2013 insgesamt rund drei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Um möglichst noch viele weitere und vor allem auch kleinere Kinos bei der digitalen Umrüstung unterstützen zu können, hat das Land NRW die Kriterien für eine Förderung zuletzt weicher ausgestaltet. So wurde zum Beispiel in der zugehörigen Richtlinie die Begrenzung der Förderung auf zwei Säle pro Jahr aufgehoben und der Förderfokus auf Kinoneueröffnungen sowie auf kommunale Kinos erweitert. Die NRW-Initiative hat Vorbildcharakter: Andere Bundesländer folgen dem Beispiel und versuchen mit der Öffnung der Kriterien bislang noch nicht digitalisierten Filmtheatern die Umrüstung zu ermöglichen. (10/13)

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