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Produktionswirtschaft befürchtet den Abstieg

Produktionswirtschaft befürchtet den Abstieg

Mit der Kürzung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) durch die Bundesregierung ist die Produzentenallianz überhaupt nicht einverstanden. Sie fordert nun die Rücknahme des Kabinettsbeschluss, der vom Haushaltsausschuss gerade bestätigt wurde.

Da die Entscheidung Ende November noch den Deutschen Bundestag passieren muss, lässt der Produzentenverband nicht locker, darauf hinzuweisen, welchen Schaden der Produktionswirtschaft in diesem Land durch die vorgesehenen Kürzungen drohen. „Mit dem im Jahre 2007 eingeführten Deutschen Filmförderfonds verfügt die Bundesrepublik Deutschland im Konzert der filmproduzierenden Länder über ein effizientes und wirksames Förderinstrumentarium. Obwohl es der absoluten Höhe nach keinesfalls zu den bestausgestatteten Fördersystemen der Welt gehört, ist es national und international sehr anerkannt“, heißt es in einer Stellungnahme der Produzentenallianz.  Die Produzenten verweisen darauf, dass der DFFF  international nachgeahmt werde und in Deutschland nachgefragt sei; er habe ein erhebliches Produktionsvolumen generiert „und zu einem deutlichen Innovations- und Qualifizierungsschub geführt“, wie der DFFF ausführt, der deshalb zu dem Ergebnis kommt: „Die im Bundeshaushalt 2015 vorgesehene Kürzung des DFFF ist daher falsch, für den Filmstandort Deutschland schlecht und ein negatives Signal für die Investitionstätigkeit in unserem Land.“

Daher erklärt die Allianz: „Auch, um die Attraktivität des Produktionsstandortes Deutschland im internationalen Wettbewerb um hochbudgetierte Koproduktionen wieder herzustellen, wird für die Produzentenallianz die Erhöhung des DFFF und möglichst die entsprechende Festschreibung über das Jahr 2015 hinaus auf der Tagesordnung bleiben.“ (11/14)

 

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