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Produzenten diskutieren Rahmenbedingungen

Produzenten diskutieren Rahmenbedingungen

„Die große politische Aufgabe bleibt, die richtigen Rahmenbedingungen für das digitale Zeitalter zu schaffen. Dazu gehört die faire Verteilung der Rechte auch in den neuen Marktsegmenten und Transparenz mit den Programmzulieferungen im Rundfunk“, erklärte der neue Chef der Senatskanzlei Berlin, Staatssekretär Björn Böhning, anlässlich des Produzententags der Deutschen Produzentenallianz zum Auftakt der Berlinale.

RTL-Deutschland-Chefin Anke Schäferkordt sprach sich gegen ein „starres Terms-of-Trade-System“ aus, der Programmbedarf der Sender biete der deutschen Produktionslandschaft jedoch viele neue Chancen: „Um Innovation und Kreativität zu fördern, werden wir auch neue Wege gehen müssen." Auftragsproduktionen sieht Anke Schäferkordt „weiterhin als integralen Bestandteil unseres Programms. Sie geben dem Sender ein Gesicht und einen unverwechselbaren Charakter. Lassen sie uns also weiter über ihre Ideen sprechen."
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, wand sich in seiner Ansprache an die Veranwortlichen der Sender: Dazu, dass „der deutsche Film mit seiner hohen künstlerischen Qualität auch im Fernsehen wieder an Präsenz gewinnt“, müssten die Fernsehveranstalter ihren Beitrag leisten: „Ich hoffe hier auf die Privaten, zähle aber wegen des Kulturauftrags besonders auf die öffentlich-rechtlichen Sender. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss Relevanz den Vorzug vor purer Unterhaltung geben – auch in der Hauptsendezeit.“ (2/12)

Emotionaler Höhepunkt des Deutschen Produzententag: Die Ehrung des 93jährigen Berliner Produzenten Artur Brauner, dem die Ehrenmitgliedschaft des Produzentenverbandes verliehen wurde

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