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rbb verzeichnet sinkende Gebühreneinnahmen

Der Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat am 10. Dezember den Wirtschaftsplan des Senders für das Jahr 2010 genehmigt. Der rbb rechnet im kommenden Jahr mit Erträgen von 395,6 Mio. Euro. Dem stehen Aufwendungen 397,7 Mio. Euro gegenüber. Der rbb erwartet damit zum Jahresende einen Fehlbetrag von 2,1 Mio. Euro. Nach Angaben der ARD-Anstalt ist dies im Wesentlichen auf geringere Gebühreneinnahmen zurückzuführen.
Für 2010 werden Gebühreneinnahmen von 348,5 Mio. Euro erwartet. Das sind 4,7 Millionen weniger als 2009. Ursache dafür seien die rückläufigen Gerätezahlen und überproportional hohe Befreiungsquoten, heißt es.
Im Sendegebiet des rbb liegt die erwartete Befreiungsquote für Hörfunk- und Fernsehgeräte im Jahr 2010 bei rund 15 Prozent. In der ARD beträgt sie im Durchschnitt rund neun Prozent. Hinzu kommt, dass der rbb seine Ansprüche auf Gebührenzahlung nicht immer durchsetzen kann. Die so genannte Forderungsausfallquote beträgt im Sendegebiet 3,4 Prozent, bundesweit nur 2,4 Prozent.

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