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Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

Rolle der öffentlichen Sender in der Onlinewelt

Öffentlich-rechtliche Medien im Online-Bereich – ihr Auftrag und ihre Finanzierung stehen diesen Herbst in Brüssel im Blickpunkt. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat dazu einen aktuellen Bericht veröffentlicht, der die Definition öffentlich-rechtlicher Medien und die aktuellen Finanzierungsmodelle im Online-Bereich analysiert.

Die Informationsstelle lädt zu einer Fachkonferenz ein, die sich mit der Rolle öffentlich-rechtlicher Medien im Online-Bereich und ihrer Finanzierung in einer immer härter umkämpften Medienlandschaft beschäftigen wird. Diese öffentliche Konferenz findet am Dienstag, 17. November, von 12.30 bis 15.30 Uhr in Brüssel statt. Gastgeber ist die Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU. Die Teilnahme ist kostenlos aber nur mit Anmeldung möglich.

Die Geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle, Susanne Nikoltchev, erklärte, der neue Bericht und die Konferenz sollten „eine dringend benötigte nüchterne Analyse eines der zurzeit heißesten Medienthemen bieten“. Weiter sagte Nikoltchev: „Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter in Europa stehen momentan vor der Herausforderung, Inhalte online bereitzustellen. Ihr Auftrag in einer Online-Welt und die finanziellen Ressourcen, die zur Verfügung gestellt werden, stehen in Frage. Mit dieser Konferenz werden wir einige der wichtigsten Akteure an einen Tisch bringen und zu Wort kommen lassen.“

Der neue Bericht der Informationsstelle wird von Mark Cole vorgestellt, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht. Eine erste Podiumsdiskussion unter der Leitung von Maja Cappello, Expertin der juristischen Abteilung der Informationsstelle, wird sich mit dem Auftrag öffentlich-rechtlicher Medien im Online-Bereich beschäftigen. Diskutieren werden Carolina Lorenzon von Mediaset, Richard Burnley von der EBU, Celene Craig von der irischen Rundfunkbehörde (BAI) und der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA), Maria Michalis von der Verbraucherorganisation EURALVA und Krzysztof Wojciechowski vom polnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter TVP.

Eine zweite Podiumsdiskussion, moderiert von Gilles Fontaine, dem Experten der Informationsstelle für Märkte und Finanzierungen, wird sich mit der Finanzierung öffentlich-rechtlicher Medien auseinandersetzen. Diesmal sind die Teilnehmer Katrin Neukamm vom Kölner Sender WDR, Christian E. Berg von der dänischen Kulturbehörde (Kulturstyrelsen) und Luis Borrell von der Telekommunikations‑, Medien- und Technologieberatung Analysys Mason. Die Konferenz wird in englischer Sprache abgehalten. (10/15)

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