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Bernie Stampfer

Serbien beschließt 20% Tax-Incentive

Internationale Film- und TV-Produktionen sollen künftig in Serbien von einem 20%igen „Tax-Incentive“ profitieren. Die bereits am 27. Juli am Rande des Staatsbesuchs in München von Serbiens Premierminister Aleksandar Vučić verkündete Umsetzung des seit längerem geplanten Filmfördergesetzes wurde vollzogen.

Das niedrige Lohnniveau lockte in den vergangenen Jahren immer wieder Film- und Fernsehproduktionen in den Balkan. Mit der jüngsten Entscheidung , internationale Filmprojekte mit einem 20%igen Steuervorteil zu fördern, spielt sich Serbien in die Liga der attraktiven europäischen Filmstandorte zurück.
 
Serbien kann auf eine traditionsreiche Filmgeschichte blicken, die zu großen Teilen auf den 1946 gegründeten Avala Filmstudios basiert. Im Juli 2015 hat eine private, im IT-, TK- und Medienbereich tätige Investorengruppe die Belgrader Traditionsstudios übernommen, mit dem Ziel, diese unter dem Namen „Avala Film Way“ als führendes Filmstudio im Balkanraum zu positionieren.
 
International Film Partners (IFP) aus München wurde im Rahmen eines Beratungsmandats mit der strategischen Neuausrichtung der Avala Studios betraut. „Das nun beschlossene staatliche Filmförderprogramm macht Serbien für Film- und Fernsehproduzenten noch interessanter“, prognostiziert Bernie Stampfer (Foto), Partner von IFP. „Wir freuen uns, den Neustart der renommierten Studios begleiten zu dürfen.“ Avala Film Way soll künftig als Full-Service-Anbieter auf rund 10.000 Quadratmeter eigene und weitere 12.000 Quadratmeter Studioflächen von Kooperationspartnern zurückgreifen können. Ihre Erfahrungen haben serbische Produktions-Dienstleister mit hochbudgetierten Produktionen aus Hollywood und beispielsweise von Luc Bessons „EuropaCorp“ gesammelt. Stars wie Pierce Brosnan und Kevin Costner wurden bereits in der Vergangenheit erfolgreich empfangen.(8/15)

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