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Sorge um die Zukunft von Nachrichtensendungen

Sorge um die Zukunft von Nachrichtensendungen

(17.12.09) Auf der heutigen Sitzung der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) haben die Direktoren der Landesmedienanstalten die Debatte um die Zukunft des zur ProSiebenSat.1-Gruppe gehörenden Senders N24 aufgegriffen. Sie zeigen sich besorgt um die Zukunft von Nachrichtensendungen im privaten Rundfunk.

Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProsiebenSat.1-Gruppe hatte gegenüber den Landesmedienanstalten zwar erklärt, dass „eine Abkehr der publizistischen Relevanz der Gruppe nicht zur Debatte steht“. Die Direktoren der Landesmedienanstalten zeigten sich dennoch alarmiert über die Einsparvorhaben beim Berliner Nachrichtensender N24.
Sie wiesen auf der ZAK-Sitzung nachdrücklich darauf hin, dass die bestehende Gefährdungslage für die publizistische Relevanz der privaten Fernsehveranstalter nicht aus der Welt sei.

„Es gab bisher ein Grundverständnis dafür, dass eine Senderfamilie eigene Nachrichtenprogramme auch dann anbietet, wenn sich diese Beiträge auf den entsprechenden Sendeplätzen nicht mit Werbung gegenfinanzieren lassen. Daran müssen sich die Veranstalter auch in Zukunft messen lassen“, erklärte der ZAK-Vorsitzende Thomas Langheinrich (Foto). Er verwies gleichzeitig auf das Papier der Landesmedienan stalten „Der Preis der Qualität“ vom 17.November, das eine breite Diskussion zur Zukunft des Dualen Systems einfordert. Die Direktorenkonferenz will die Thematik auch beim nächsten DLM-Symposium aufgreifen. Es findet am 10. März 2010 in Berlin statt und trägt den Titel „www.fern-sehen.com - Die Aufgaben des Rundfunks im Wandel der Öffentlichkeit“.
Das Papier der Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten „Der Preis der Qualität“ steht unter www.alm.de zum Download bereit.


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